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2 Comments

  • helli

    Reply Reply Oktober 23, 2015

    bin im 5ten Jahr mit den Bienen beschaeftigt. Hier in Quebec/Canada
    sind die Winter und Sommer beinahe gleich lang, die Winter u.U. bitter-
    kalt und vor allem immer windig. Das letzte Jahr war katastrophal
    aber ich und meine Tochter haben nicht aufgegeben, sondern wieder
    zwei Ableger gekauft, ebenso im Lauf des sogenannten Sommers
    4 Koeniginnen. Im letzten Herbst mit 8 Voelkern in den Winter und im
    Fruehjahr (Mitte bis Ende Mai) mit einem Volk (sehr stark!) raus.

    Ich haette Fragen, erstens: die Varroa Behandlung wird hier ueber das
    Jahr mit 7 „flash treatments“ im Aug./Sept. mit mindestens 5, die in
    woechentlich Abstaenden durchgefuehrt werden sollen. (Vom Ministerium
    empfohlen) da aber das Wetter kalt und nass war, haben wir das nicht geschafft,
    die Temp. war einfach nicht entsprechend. Jetzt haben wir zu viele Varooa mites,
    also was tun?
    zweitens: ich moechte zwei Voelker uebereinander ueberwintern? Wie soll
    ich das machen?
    Ich habe eigentlich hier niemand mit dem ich mich beraten koennte, die
    Leute finden bee keeping zu muehsam und es ist auch landwirtschaftliches
    Gebiet und es gibt viele Monekulturen (Mais hautsaechlich). lWir haben aber
    ein gutes Stueck Land fuer die Bienen.

    Fuer eine kurze Antwort waere ich sehr dankbar.
    Gute Wuensche,
    Helli

    • Imkerpate

      Reply Reply Oktober 24, 2015

      Hi Helli,

      Wenn es bereits zu kalt ist, funktionieren die meisten Behandlungen nicht mehr. Sie stören die Wintertraube der Bienen und richten oft mehr Schaden an. Das Einzige was (mir gerade einfällt) in der kalten Jahreszeit verwendet wird, ist Oxalsäure. Die wird auf die Wintertraube geträufelt.
      Allerdings sollte das Volk dafür Brutfrei sein. ggf. musst Du die Brut entnehmen, bevor du behandelst. Wenn das Volk dadurch zu schwach wird, wäre eine Vereinigung eine Option. Alles in allem natürlich schwierig, wenn es bereits zu spät ist.

      Der lange Winter ist nicht unbedingt ein Nachteil. Gerade in Skandinavien wird von Imkern berichtet, die die Varroa allein mit biologischen Maßnahmen (Brutentnahme, Drohnenschnitt, Ableger bilden ) im Griff haben. Das Entscheidende ist hier die Bienenrasse. Ich weiß jetzt nicht an was für Bienen Du in Canada kommst, aber hier im Norden wird vor allem mit der Nordbiene (dunkle Biene) geimkert.
      Wenn die Bienenrasse im Winter lange brutfreie Zeiten hat, hat auch die Milbe ein Problem.

      Beim übereinander Überwintern muss ich mich selbst erst mal schlau machen. Das habe ich mal versucht, allerdings hatte ich den Übergang zwischen den Völkern nicht groß genug gewählt und so ist er verstopft. Was dazu geführt hat, dass das Volk darüber abgestorben ist.
      Die Völker übereinander zu überwintern finde ich eine gute Idee. Die Völker können sich so gut gegenseitig wärmen. Bricht eines zusammen, könnten die Bienen noch zum anderen Volk überlaufen. Ist es kalt wird das eher nicht passieren, aber im Frühjahr wenn es warm wird und die Bienen mit dem brüten beginnen, dann wechseln die Bienen oft dahin, wo die Bienenbrut ist. Die Pflegearbeit zieht sie an.

      Ich würde es mit einem Schied probieren, was einen zwei Zentimeter breiten Übergang am Rand lässt. Die Wärme des unteren Volkes sollte sich am Schied fangen können und die Völker sollten so nicht weiter in Berührung kommen. Über den Übergang kannst Du ein Trenngitter legen. So können sich auch die Königinnen nicht abstechen.

      Nun ich werde mich nochmal schlau dazu machen und einen Post schreiben…

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