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  • gäriger Honig. Woran erkennst Du das es gäriger Honig ist und was kannst Du jetzt tun?

    Es kann vorkommen, dass Honig gärt. Das ist nicht schön, aber es gibt Möglichkeiten ihn zu verwerten, bzw. kannst Du daraus lernen. Gründe warum gäriger Honig entsteht Das geschieht aus zwei verschiedenen Gründen. Der erste Grund ist, dass der Honig zu feucht abgefüllt wurde. Dass heißt, dass der Honig nicht wie von der Honigverordnung vorgesehen, max 20 Prozent Restfeuchte hatte. Bei D.I.B. Honig ist die Wahrscheinlichkeit noch geringer, dass es gäriger Honig wird. Denn beim D.I.B. sollte die Restfeuchte max 18 % betragen. Der zweite Grund ist falsche Honiglagerung . Dabei trennt sich der Honig in seine Bestandteile. In einem der Bestandteile sammelt sich ein so hoher Wasseranteil, dass der Honig gären kann. Es ist jedoch auch möglich, dass das Gefäß nicht richtig geschlossen war und der Honig Wasser gezogen hat. Wie sieht gäriger Honig aus? Wie erkenne ich gärigen Honig? Im ersten Stadium riecht und schmeckt der Honig vor allem recht fruchtig . Beim Verkosten, kannst du den vergorenen Geschmack durchaus wahrnehmen. Normalerweise bilden sich dann im Glas kleine Bläschen im Honig und der Deckel beginnt sich zu wölben . Zumindest insofern er nicht undicht ist. Bei stärkerer Gärung entsteht sogar Schaum am Rand vom Honigglas. Gären kann der Honig nur wenn er zumindest zum Teil flüssig ist. Kristallisierter Honig gärt nicht. Wenn Du ein Glas mit gärigem Honig schwenkst, siehst du meist etwas Flüssigkeit darin umher schwappen. Was kann ich tun wenn ich gärigen Honig habe? Hast Du große Mengen gärigen Honig, dann solltest Du versuchen ihn als Backhonig zu verkaufen. Aber auch ein Backhonig sollte nach Honigverordnung maximal 23 Prozent Wassergehalt haben. Beim Backen verfliegt der Alkohol, weshalb es auch geschmacklich keine großen Nachteile haben sollte. Du kannst damit jedoch auch Met selber machen . Beim Met brauen stören auch höhere Wasseranteile nicht. Allerdings solltest du einen starken Weinhefe-Starter ansetzen, damit sich nicht die Bakterien/Hefen im Honig im Met durchsetzen. Bei kleinen Mengen kannst du den Honig auch für Wespenfallen benutzen. Denn Bienen sammeln normalerweise keinen gegorenen Honig. Wespen machen das schon.   Viel Erfolg bei der Verwertung von gärigem Honig wünscht Imkerpate

  • Unsere Genossenschaft

    Über uns Bei allem Individualismusstreben unserer Zeit fällt immer mehr auf, wie wichtig es ist, füreinander da zu sein, sich mit den Menschen im eigenen Umfeld verbunden zu fühlen und Verantwortung zu übernehmen – bei unseren Kaufentscheidungen, für die Natur und für die Menschen, die die Produkte herstellen. In diesem Zusammenhang gewinnen Regionalität und Naturbelassenheit zunehmend an Bedeutung. Denn wir spüren das Vertrauen, das wir mit den Personen verbinden, auch in ihren Produkten – wenn wir sie konsumieren. Wir glauben daran, dass es viele Menschen gibt, die sich diese Verbundenheit mit ihren Mitmenschen wünschen und das Glück erleben wollen, das mit der Nutzung regionaler Angebote einhergeht. Und sie spüren die Wohltat, sich selbst etwas Gutes zu tun – mit naturbelassenen, regionalen Produkten von Freunden. Warum eine Genossenschaft? Unsere Antwort als Familie auf die Herausforderungen unserer Zeit ist die Gründung einer Familiengenossenschaft, die für die Region Imkerei- und Töpfereiprodukte erzeugt.Denn eine Genossenschaft ist eine besondere Unternehmensform, in der Erfolge allen Mitgliedern gleichberechtigt zugutekommen. Es ist auch eine Unternehmensform, in der der Mensch mehr zählt als finanzielle Ziele. Nachhaltigkeit und Regionalität Wir produzieren naturbelassene, regionale Imkereiprodukte wie Honig und Seife. Doch nicht nur bei unseren Produkten legen wir Wert auf Naturbelassenheit und Regionalität – auch bei unseren Einkäufen achten wir auf natürliche Materialien. So lassen wir beispielsweise unseren Marktstand und unsere T-Shirts von regionalen Anbietern anfertigen.Die Biene auf unserem Etikett stammt übrigens von der regionalen Künstlerin „Papiersamurai“. Unsere Werte Verbundenheit entsteht nicht nur durch Handel, sondern vor allem durch spielerische Kreativität und eine Prise Humor – Werte, die wir als Familie sehr schätzen.Wir unterstützen regionale Feste, bei denen wir mit kleinen Unterhaltungsprogrammen wie Kerzenziehen oder Seifengießen mitwirken. Besonders die Jugend unserer Genossenschaft kann hier glänzen.Wir möchten, dass die Menschen unserer Region zusammenkommen und sich von uns kulinarisch und künstlerisch inspiriert, unterhalten und versorgt fühlen.Es braucht diese gemeinsamen Momente, damit Vertrauen wachsen kann. Die Aromen der Heimat Unsere Bienchen wissen, wie man sich auf die süßen Dinge des Lebens konzentriert – und fangen unsere Heimat in einem vollmundigen Geschmackserlebnis ein.Im Frühjahr schmeckt die Heimat meist mild süß mit einer blumigen Note. Im Sommer tragen unsere fleißigen Bienen nicht nur die Süße der Heimat ein, sondern auch die Vielfalt unserer Kräuter und die tiefen Aromen des Waldes. Wir wünschen dir, dass jeder Löffel dieses süßen Glücks die Schönheit und Energie unserer Heimat in dein Herz trägt – und dich mit Wärme und Geborgenheit beschenkt. Rezept bei Traurigkeit und schlechter Laune: 1 Teelöffel Honig langsam auf der Zunge zergehen lassen. Sie wollen mehr über unseren Honig wissen? Fragen Sie uns unter imkerei@tfct.net oder bei Instagram: Imkerpate Die Apotheke des Waldes Bienen haben ihr ganz eigenes Gesundheitssystem. Da, wo viele Individuen auf engem Raum leben, braucht es gute Medikamente. Die Bienen haben all das in einem Produkt vereint: Propolis.Wirksam gegen Pilze, Bakterien und Viren, stärkt es das Immunsystem und hebt die Stimmung – innerlich und äußerlich anwendbar, ohne Risiko einer Resistenzbildung. Bei uns erhältlich als Propolistinktur 😉 Anwendungsgebiet äußerlich: Bei Ekzemen, Fußpilz, Warzen, Kratzern und kleinen Wunden.Verwendung: Tinktur auftragen oder aufsprühen und trocknen lassen. Anwendungsgebiet innerlich: Bei Verletzungen im Mundraum, Halsschmerzen, zur Vorbeugung oder Behandlung von Erkältungen sowie zur Stärkung des Immunsystems:3–5 Tropfen auf Honig, Agavendicksaft, Zucker oder in eine Flüssigkeit geben und einnehmen. Wir empfehlen Agavendicksaft, da er sich gut mit der Tinktur verbindet. Achtung: Bei Zugabe in Flüssigkeiten kann sich Propolis am Gefäßrand absetzen. Hinweis: Die Tinktur erhalten Sie bei uns mit oder ohne Alkohol.Die alkoholfreie Variante eignet sich besonders für Kinder bei innerlicher Anwendung.Propolisflecken können mit Alkohol entfernt werden. Unser Wellnessbeitrag für dein Bad Wenn der Duft von Honig tief in die Nase steigt und die Hände beim Waschen cremig umschmeichelt werden – dann ist das bestimmt unsere Honigseife.Kaum ein anderer Sinn kann uns so wirkungsvoll entspannen wie der Geruchssinn. Vielleicht noch gute Musik… oder das leise Knistern des Schaums auf der Haut. Gib dich deinen Sinnen hin – und starte jeden Tag mit deinem ganz persönlichen Wellnessprogramm. Werbeprodukte Sie möchten Ihre Mitarbeiter oder Kunden mit individuellen, kreativen, regionalen Produkten beschenken und dabei Ihre Werte glaubwürdig unterstreichen?Gestalten Sie mit uns ein Geschenkset, das zu Ihnen passt – mit Produkten aus der Imkerei, der Töpferei oder im Rahmen eines gemeinsamen Events.

  • Drehbeute. Varroamilben und Schwarmzellen einfach wegdrehen?

    In einem Artikel von „dieBiene“ schrieb Dr. Gerhard Liebig auch über die Drehbeute. Bzw. : „Das der Traum die Varroa ohne Chemie zu besiegen, bisher noch nicht wahr geworden ist.“ Bei all den hoffnungslosen versuchen, zählte er auch die Drehbeute auf. Eigene Gedanken zur Drehbeute Wie viele andere Imker mache ich mir hin und wieder Gedanken, wie eine gute Bienenbeute aussehen sollte. Wie kann man den Bienen gerechter werden? Welche Tricks könnte man anwenden um es dem Imker einfacher zu machen? Hin und wieder kam mir dabei der Gedanke, dass man den Honig doch auch direkt in der Bienenwohnung ernten könnte. So ähnlich wie im Flowhive, nur eben dass ich den Nektar nicht einfach raus laufen lasse, sonder aus schleudere. Also einfach runde Waben nehmen und über die Mitte in eine starke Drehung versetzen die den Honig raus schleudert. Natürlich werden nur die Waben im Honigbereich gedreht, der durch eine Bienenflucht geleert wurde. Dabei fragte ich mich auch, wie das eigentlich ist, wenn man auch die Brutwaben drehen würde. Was passiert mit den Weiselzellen? Schlüpft die Königin noch? Brechen die Honigbienen die Schwarmstimmung ab? Bauen sie die Weiselzellen um? Könnte man Drohnenwaben nicht einfach ausschleudern, statt sie auszuschneiden? Ich dachte mir dann immer…„Wenn ich mal Zeit habe muss ich das mal ausprobieren“…Aber wie ich schon sagte, ich bin nicht der einzige der sich solche Gedanken macht. Es gibt da draußen genügend Imker mit guten Handwerklichen und technischen Fähigkeiten. Die denken nicht einfach darüber nach, die bauen das einfach. Leider ist das schon so weit her, dass ich davon bisher nichts mitbekommen hatte. Wie ist die Drehbeute aufgebaut? Als ich nun von einer Drehbeute gelesen hatte, war ich neugierig, was es darüber zu wissen gibt. Unabhängig davon, dass es eine Sackgasse der Bienenbeutenentwicklung zu sein scheint. Es gibt noch Angebote zur Drehbeute auf Primorski.de. Dort werden die Drehbeuten beschrieben. Es gibt sie in verschiedenen Ausführungen. Holzdrehbeuten, Metalldrehbeuten in Kaltbau und Warmbau, sowie mit und ohne Motorantrieb und Zeitsteuerung. Kaltbau mit achteckigen Waben Bei der Kaltbau-Variante handelt es sich um schöne achteckigen Waben, mit einem umlaufenden Metallrahmen. Dabei finde ich es interessant, dass die Bienen die Waben vollständig ausgebaut haben. Was wohl daran liegt, das nur die Waben sechseckig sind. Die Waben selbst befinden sich in einem Kasten welcher die eigentliche Bienenbeute darstellt. In diesem Kasten ist die Drehvorrichtung aufgehängt. Die Beute die sich vollständig dreht (Jumbodrehbeute) Bei dieser Ausführung wird einfach die ganze Bienenbeute auf den Kopf gestellt. Der Deckel wird zum Boden und der Boden zum Deckel. Das Konzept ist im Grunde rechte Einfach und hat den Vorteil, dass man dies auch mit Standard-Zanderrähmchen machen kann. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Beute ohne eine Zarge abheben zu müssen immer von oben bearbeitet werden kann. Was vor allem für Frauen, ältere Personen und alle anderen die nicht schwer heben können geeignet ist. Die Warmbau-Drehbeute Ich muss schon sagen…Die Jungs haben wirklich Spaß am basteln. Bei der der Warmbaudrehbeute, sind die Waben alle unterschiedlich groß, so dass sich über alle Waben eine Art Rad ergibt. Das scheint mir zumindest in der Handhabung und Betriebsweise sehr kompliziert zu sein. Neuere Drehbeuten-Varianten aus Styropor Im Spanischen scheint das Konzept der Drehbeute ggf. noch verfolgt zu werden. In einem Beitrag von 2011 wird hier noch eine Styropor-Variante mit runden Waben vorgestellt. Wobei ich jetzt nicht weiß, inwieweit diese Beuten gedreht werden können. Wobei der Beitrag auf eine Deutsche Seite www.drehbeute.de verlinkt. Nur das der Link inzwischen nicht mehr existiert. Hier geht es zu dem Beitrag mit den Bildern zu –> runden Waben. Zentrisch gelagerte Drehbeuten In Ungarn muss es Drehbeuten geben, die tatsächlich zentrisch gelagert sind. Das heißt es geht eine Stange durch die Wabenmitte. Was allerdings die Bearbeitung des Volkes ungemein erschwert. Die obigen Ausführungen scheinen alle am Rand aufgehängt, bzw. gelagert zu werden. Der Honigraum bei der Drehbeute Bei der Drehbeute ist im Allgemeinen nur der Brutraum drehbar. Der Honigraum wird oben aufgesetzt, wobei dies dann meist ganz normale Honig-Zargen mit ganz normalen Rähmchenmaßen sind. Das bedeutet, dass bisherige Gerätschaften zum Schleudern ganz normal weiter benutzt werden können und nicht neu angeschafft werden müssen. Welche Vorteile sollen Drehbeuten haben? Folgende Vorteile soll die Drehbeute  durch das Drehen kann man Schwarmverhinderung betreibenDie Varroamilben sollen beim drehen durch das Gewicht der Bienenmaden zerdrückt werden. Das mit der Schwarmverhinderung durch das drehen der Waben, ist darauf zurück zu führen, dass die Weiselzellen ja immer nach unten gerichtet sind. Wenn das nicht passt, dann brechen die Bienen den Versuch die Weiselzellen zu ziehen ab. Es ist wohl so, dass ein ähnliches Prinzip auch in Afrika verwendet wird, wo die Bienen in einer Röhre leben, die einfach immer wieder gedreht wird. Ob diese Variante sicher funktioniert, kann ich aber nicht sagen…Laut Experimenten im Bieneninstitut Hohenheim, taugt das Drehen nicht zur Schwarmverhinderung. Das mit dem zerdrücken der Milben ist denke ich Quatsch. Entsprechend der Aussagen von Dr. Liebig, hält die Beute hier nicht was sie verspricht. Kritische Stimmen zur Drehbeute Ich meine in der Natur fällt auch schon mal ein Baum um, aber das ständige Drehen, scheint mir keine artgerechte Haltung der Bienen zu sein. Es geht schon ein bisschen in die Richtung die Bienchen zu quälen. Und die beiden Vorteile die beschrieben wurden, treffen nach Test der Bieneninstitute gar nicht zu. Außerdem ist diese Beutenart weder einfach noch günstig. Im Gegenteil die Preise dürften bei 400 bis 500 Euro liegen. So scheint sich das nicht rentieren zu können. Zudem dürften in vielen Fällen auch Hinweise und Hilfestellungen zur Betriebsweise der Drehbeute fehlen. So ist für viele schon Fraglich wie zum Beispiel das Winterfutter verabreicht wird. Und wie wird hier am besten gegen die Varroa behandelt? Erfahrungen zur Drehbeute Im Internet gab es dazu gar nicht mehr viel zu finden. Ich musste lange in den Archiven vom Imkerforum graben, bis ich erste Hinweise dazu gefunden hatte. Zwar fand ich eine Seite über Drehbeuten, aber Erfahrungsberichte und Meinungen dazu waren bereits regelrecht verschüttet. Irgendwann wurde ich dann fündig… Romulad Hoffmann (der auch auf Primorski.de) steht schreibt (2007): Die Bienen steigen vom runden Brutnest unten nur ungern in die aufgesetzten Honigräume auf. Zwar scheint die Varroaentwicklung reduziert zu werden, am Ende sterben die Völker aber trotzdem, da die Entwicklung nur unzureichend gehemmt wird. Bei der Variante mit dem Warmbau wo die Waben über Kopf gedreht werden, hatte er plötzlich ein nachhaltig gesundes Volk ohne Varroaschäden. Warum das so ist, bleibt ungeklärt. Aber er hat dies Dr. Liebig zum Testen eingereicht. (Wie es scheint ohne nachhaltigen Erfolg.) Aufgrund dieser Erfahrungen hat er die Jumbodrehbeute entworfen. Die Drehbeute die quasi im ganzen gedreht wird. Aus seiner Sicht kann die Schwarmstimmung damit zwar nicht verhindert werden. Bei einem „Schwarmdusel“ soll sie allerdings erfolgreich helfen. Das Drehen soll die Bruttätigkeit anregen. Das wiederum soll zu einer stärkeren Bienenmenge über die Hauptsaison führen, so dass die Bienen ab Oktober bereits aufhören zu brüten. Was dann als brutfreie Zeit, ideal für die Varroabekämpfung wäre. Die JumbodrehBeute könnte wohl für 130 Euro produziert werden. Aus Styophor sollte es noch weit günstiger sein. Seiner Theorie nach führt das Drehen zu einer höheren Ausräumquote von milbenbelasteter Brut. Außerdem geht er davon aus, dass die Milben das drehen nicht gut finden. Er gibt zudem den Hinweis, dass es vorkommen kann, dass die Bienenkönigin später durch das drehen nicht Fortpflanzungsfähig ist. Andere Kommentare Das ist definitiv zu weit weg von einfacher und „naturgemäßer Bienenhaltung“. Da muss ich ihm Recht geben. Die Schwerkraft ist für die Bienen ein wichtiger Bezugspunkt, zum bauen und zum Kommunizieren. Da wird das Drehen mehr Nachteile als Vorteile haben. Fazit zur Drehbeute Die Drehbeute ist ein interessanter Ansatz, der bestimmt irgendwo immer noch weiter verfolgt wird. In den Tests der Bieneninstitute hat er offensichtlich nicht gehalten was er versprochen hat. Aber es ist am Ende sicher wichtig zu Wissen was in der Welt der Bienenbeuten bereits so getrieben wurde, um nicht selbst nochmal die selben Wege zu gehen. Die besten Erfinder- und Entwicklergrüße wünscht Imkerpate… Quellen: Archiv Imkerforum.de Beitrag zu diesem Thema –>abgerufen 06.11.2016www.primorski.de–>abgerufen 06.11.2016„dieBiene“ Ausgabe 10/2016 „Varroa fangen im Bienenvolk“

  • Lichtbeute. Was ist die Lichtbeute? Welche Vorteile werden ihr nachgesagt?

    Ich habe gerade mal ein bisschen in der Imkereihistorie gegraben und die Lichtbeute gefunden. Es war ein Konzept von "Guido Sklenar" . Das war einer der großen Imker. Immerhin gibt es ja heute noch die Sklenar-Biene . Was ist die Lichtbeute? Die Lichtbeute wird in der Broschüre  "Wesen der Bienen" beschrieben. Guido Sklenar hat sich zu dieser Bienenbeute dabei sehr positiv geäußert. Leider habe ich dazu keine Bilder gefunden. Wenn jemand welche hat, kann er sie ja gerne posten. Auch Armbruster hat über die Beute berichtet. Es scheint sich um eine PVC-Beute zu handeln, welche aus vier Teilen bestand und zusammengeschraubt wurde. Über alles wurde eine nicht ganz lichtdichte Haube gestülpt. Vorteile der Lichtbeute Laut dem Artikel "Wesen der Bienen" werden die Bienen in dieser Beutenart sanfter. Sie verhalten sich beim öffnen ruhiger, da sie das Licht gewohnt sind. Brutkrankheiten und Bienenfeinde haben in dieser Beute keine Chance macht die Bienenhaltung ertragreicher und wirtschaftlicher Erfunden hat die Lichtbeute wohl  Novacovic . Er hatte die Glasscheiben an der Stirnwand angebracht. Er wollte damit wohl eine schnellere Volksentwicklung erreichen. Auch in Russland wurde damit experimentiert. Dabei zielten die Tests darauf ab, durch das Sonnenlicht die Temperatur und Bruttätigkeit zu unterstützen und zu verbessern. Bedeutung der Lichtbeute und die Probleme damit Selbst Sklenar selbst scheint in seinem Hauptwerk "Imkerpraxis" nach und nach Abstand genommen zu haben vom Konzept der Lichtbeute. Am Ende hat sich die Beute jedenfalls nicht durchgesetzt. Wenn man genau darüber nachdenkt, ist das auch nicht verwunderlich. Die Bienen mögen einfach kein Licht in ihrer Bienenwohnung . Nicht umsonst ist es so, dass wenn Du willst, dass die Bienen den Honig umtragen, Du einfach Licht in die Zarge mit den Waben lässt.  Das wird gerne bei Melezitosehonig gemacht. Das Sonnenlicht führte in der Beute zu unkontrollierbaren Temperaturschwankungen . Auch die Bienen konnten diese Störungen am Ende oft nicht ausgleichen. Das war weder gut für die Bienenbrut , als auch für den Waben -Bau und das Bienenwachs . Es war mit Sicherheit ein Test gegen die Natur der Bienen. Inzwischen wurde allerdings sogar überlegt, ob diese Beute sich zur Varroabekämpfung eignet. Die Theorie dahinter ist, dass die Varroamilben licht meiden. Aber diese Theorie ist sehr fraglich.... Fazit zur Lichtbeute Fakt ist sie ist Geschichte und war ein Irrweg , der aufgegeben wurde. Die Bieneninstitute haben diese Beute sicher gut getestet, jedoch der große Durchbruch blieb am Ende aus. Aber vielleicht stolpert man ja mal über so eine Beute und ist dann gewarnt. Oder man hat Lust gegen die Natur der Bienen zu experimentieren. Besser nicht... Das ist Tierquälerei.... Beste Grüße wünscht Imkerpate Quellen: "Wesen der Bienen"  Oktober 1931 Archiv Imkerforum Beitrag zu dieser Beute -->Abgerufen 06.11.2016

  • Bienenbox Test. Meine Bienenbox Erfahrungen bei der Arbeit mit den Bienen. Teil 2

    Im Mai diesen Jahres hatte ich über meinen ersten Bienenbox Test berichtet. Bei diesen Bienenbox Erfahrungen ging es vor allem um die Lieferung und den Aufbau der Bienenbox. Jetzt möchte ich mal über meine Erfahrungen bei der Arbeit mit der Bienenbox berichten. Bienenbox Test: Imkern mit der Bienenbox Einen Standort finden für die Bienenbox Die ersten Tage schmückte die Bienenbox noch mein Wohnzimmer. Ich grübelte noch hin und her, wo ich sie denn nun aufstellen sollte. Es gibt so viele Dinge zu berücksichtigen beim Aufstellen der Bienenbeute. Im Bienenhaus war kein Platz. Zumindest würde sie dann zu hoch stehen. Im Freien neben meinen Ablegern wäre ggf. noch etwas Platz. Aber die stehen direkt vor einer Hecke. Das stört zwar nicht unbedingt, könnte sich auf den Test aber ungünstig auswirken. Zudem wäre die schöne Frontseite der Bienenbox ja gar nicht zu sehen. Und ich müsste extra ein Podest bauen. Da habe ich jetzt eigentlich gar keine Lust zu. Ich erinnere mich an den schönen Ständer den ich auf der Seite von Bienenbox.de gesehen habe. Leider war der bei meinem Testequipment nicht inklusive. Damit hätte ich die Bienenbox schön so hinstellen können, dass man sie auch von der Straße aus sieht. Bzw. hätte es neue Möglichkeiten eröffnet. Zum Beispiel hätte ich sie beim Rasen mähen ggf. wegstellen können. Zu nah an die Straße wollte ich sie nicht stellen und die Einflugschneise sollte nicht auf die Straße oder einen Weg auf dem Grundstück gehen. Selbst bei friedlichen Bienenarten ist es nicht klug im Weg zu stehen, wenn die Sammlerinnen nach am Flugloch eintreffen. Die Bienenbox hat ein schwarzes Dach und ist dunkel. Das sieht edel aus, ist bei Wärme aber von Nachteil. Ich brauchte also einen Bienenbeute-Standort der auch Schatten hat. Das Flugloch geht im Idealfall nach Osten oder Süden. Naja…Auch das schränkt die Möglichkeiten ein. Der entscheidende Standort-Tipp für den Bienenbox Test Irgendwann kam mein Vater vorbei und sah mich grübelnd durch den Garten irren. „Was ist denn los? Was suchst Du?“ fragte er. „Einen guten Platz für die Bienenbox.“ entgegnete ich. Ich schilderte die verschiedenen Vor- und Nachteile der Standorte, die mir bisher in den Sinn gekommen waren. „Stelle es doch einfach aufs Carport.“ meinte er. Ich überlegte eine Weile. Der Standort kam mir irgendwie zu sonnig vor und bei Regen würde es ggf. zu laut, da das Dach aus Blech ist. Auf der anderen Seite, war es ein guter Standort. Ich musste nichts bauen und die Beute war genau auf der richtigen Arbeitshöhe. Es dauerte noch drei Tage, dann hatte ich genug vom suchen nach dem perfekten Platz. Ab auf´s Carport mit der Bienenbox, sonst wird das ja nie was. Die Besiedlung der Bienenbox Schon hatte ich das nächste Problem an der Backe. Wie bekomme ich jetzt die Bienenbox besiedelt? Alle meine anderen Beuten sind auf Deutsch-Normalmaß-Rähmchen und die Bienenbox hat Kuntzsch-Rähmchen. Der Versuch mit Brutwaben die Bienenbox zu besiedeln Im Normalfall fülle ich meine Bienenwohnungen einfach, indem ich Brutwaben rein hänge und ein paar Bienen dazu packe. In letzter Zeit nutze ich da vor allem den Einwabenableger. Meine Deutsch-Normalmaß-Rähmchen passen nur einfach nicht in die Bienenbox. Ich versuchte es trotzdem. Ich hängte die Waben mit der Bienenbrut einfach in die leeren Kuntzsch-Rähmchen rein. Da sie nicht gedrahtet sind, war das kein Problem. Allerdings wurde das Ganze doch eine recht wackelige Angelegenheit. Irgendwann fiel beim fuckeln und hantieren eine Wabe um. Was mich zu dem Schluss brachte, dass es das ja wohl nicht sein kann. Zumal die Bienen dann im Anschluss alles miteinander verbauen, und dabei die Naturbaurähmchen nicht ordnungsgemäß ausgebaut würden. Irgendwie bräuchte ich einen Bienenschwarm. Aber seit ich meine Bienenvölker fleißig teile, ist mit einem Schwarm nicht sicher zu rechnen. Die Sache schien sich schwieriger zu gestalten, als erwartet. Bienenbox mit einem Schwarm besiedeln Ich ließ die Bienenbox erstmal Bienenbox sein und beschäftigte mich mit den anderen Völkern. Da lief mir eine Bienenkönigin über den Weg, bzw. über die Wabe. Da kam mir die Idee einfach eine Art Kehrschwarm zu machen. Es war so gegen halb vier, da ging ich mit der Wabe zur Bienenbox und kehrte alle Bienen samt Königin hinein. Dann holte ich noch zwei Waben mit Brut und kehrte auch diese Bienen dazu. Die Brutwaben gingen zurück zu ihrem Volk. Sie werden sich jetzt eine neue Weiselzellen ziehen, was im Mai ein recht risikoarmes Unterfangen ist. Nachdem ich die Bienen alle da rein gekehrt hatte, klappte ich den Deckel zu. Ich gebe zu ich war dabei nicht sehr achtsam. Im Grunde ging ich davon aus, dass die Bienenbox irgendwie so konstruiert war, dass nicht viele Bienen zerquetscht werden. Als ich zur Kontrolle den Deckel wieder anhob, wurde mir klar, dass ich den Rand immer gründlich von Bienen befreien muss. Sonst verursacht der Deckel ein unansehnliches Gemetzel. Ohnehin war die Sache mit so einem Deckel für mich neu und ein bisschen gewöhnungsbedürftig. Wobei ich das mit dem Auf-und zuklappen inzwischen wirklich mag. Ich gebe zu, die Variante ist jetzt ziemlich faul. Eigentlich hätte ich meinen Kehrschwarm erstmal in Kellerhaft nehmen müssen. Ansonsten besteht ein Risiko, dass sie wieder ausziehen. Ich dachte mir, wenn sie über Nacht da drin bleiben und erstmal anfangen zu bauen, dann bleiben die auch da drin. Hilfe. die Bienen ziehen wieder aus Denkste… Meine radikale „faule“ Methode wurde bestraft. Am nächsten Tag gegen Mittag vernahm ich ein vertrautes Geräusch. Ein Bienenschwarm geht ab. Na den hole ich mir: dachte ich mir. Beim Kontrollieren der Fluglöcher, woher die Bienen kommen, stellte ich fest, dass es mein Kehrschwarm war. Nachdem ich sah das sich die Bienen am Zaun niederließen, freute ich mich für meine Bienen. Da hätte ich sie doch fast um dieses Hochgefühl des Schwärmens gebracht. So wie es in „das Leben der Bienen“ beschrieben ist. Und das Kellern kann ich mir jetzt auch sparen, dachte ich mir. Jetzt sind sie geschwärmt und damit ein richtiger Bienenschwarm. Bei einem richtigen Bienenschwarm habe ich es noch nicht gehabt, dass er wieder auszieht, wenn ich ihn noch am gleichen Abend in eine Beute eingeschlagen habe. Und auch für meine flüchtigen neuen Bienenbox-Bewohner ging ich davon aus, dass sie ihr neues Zuhause beim zweiten Mal akzeptieren würden. Leider kann ich die Bienen nicht fragen, was der Grund ihres Auszuges war. Offenbar war die Bienenbox aber auch wieder nicht so angenehm, dass sie partout nicht wieder ausziehen wollten. Ob der Auszug eher an der Bienenbox, oder an meinem Fehlverhalten, oder am Standort, oder an alledem lag, weiß ich nicht. Aber am Ende hatte ich meine „Mieter“ wieder in der Bienenbox einquartiert. Das erste Jahr mit der Bienenbox zum Wabenausbau Das Problem im ersten Jahr ist, dass man keine ausgebauten Waben hat. Definitiv angenehm ist dabei der Naturbau. Man muss keine Rähmchen drahten. Aber damit es voran geht, braucht man entweder einen großen Schwarm oder viel Bienenfutter. Nun mein Schwarm war mittelprächtig. Was auch bedeutete, dass er die Rähmchen zwar ausbaute, aber leider nicht schnell genug. Damit später für das Winterfutter auch genug Waben zur Verfügung stehen, musste ich immer wieder reichlich zufüttern. Ich nahm dazu einfach ein Plaste-schälchen einer leeren Gummibärchendose und füllte es mit Flüssigfutter. Darauf kamen ein paar Korken als Schwimmhilfe. Etwas unangenehm war es jetzt dieses Futter in die Bienenbox zu stellen, denn es gab keine Stelle wo man das Futter auf einen festen Untergrund stellen kann. Der Boden besteht aus einem Kunststoffgitter, das ist nicht so gut geeignet schwere Dinge wie Futtergefäße darauf abzustellen. Im Grunde geht es zwar, aber ich hatte doch immer wieder ein ungutes Gefühl, ich könnte den Gitterboden beschädigen. Zugegeben es ist ein leichtes ein Brettchen zu schneiden, was man rein legen kann. Rechts und links ist ein kleiner Holzrand, wo man dieses Brett ablegen könnte. So kann man sich seinen festen Untergrund schnell selber bauen. Aber ich war hier mal wieder etwas zu „faul“. Es ging aber auch alles gut. Rat aus Bienenbox Test für das erste Jahr Allerdings kann ich nur jedem raten mit der Bienenbox sich auch reichlich Futter zu besorgen, damit der Wabenausbau auch klappt. Sonst verhungern die Bienen am Ende im Winter und der Start in das neue Hobby geht mächtig schief. Mit der Besiedlung muss also ständig gefüttert werden im ersten Jahr, was bedeutet, dass es da wohl keine Honig-Ernte gibt. Als ich im Urlaub war, konnte ich meine Bienen in der Bienenbox nicht füttern. Aber alles in allem haben sie einige Waben ausgebaut. Ca. 8-10 Waben sind es am Ende geworden. Das ist eigentlich etwas knapp. Aber auch hier kann ich nur sagen, das liegt dann an mir. Ich hätte noch früher und noch reichlicher füttern müssen. Der Winter wird zeigen ob es reicht. Das nächste Jahr ist es dann aber auf alle Fälle einfacher, da dann schon ausgebaute Waben vorliegen. Allgemeine Arbeiten an der Bienenbox Wenn sich das Volk erstmal eingelebt hat und die Abdeckgaze auf dem Volk liegt, kann man mit der Bienenbox extrem angenehm arbeiten. Ich habe diese Beute über das Jahr richtig lieb gewonnen. Es ist angenehm, mal eben schnell den Deckel dieser Lagerbeute anheben zu können und einen Blick rein zu werfen. Dadurch, dass hier nicht gestapelt wird, muss man nichts abheben um an die richtige Wabe zu kommen. Durch den Deckel und die Beutenform, ist das Imkern extrem erschütterungsarm. Die Bienen in der Beute danken es mit äußerster Friedfertigkeit. Es ist einfach möglich direkt die Wabe zu ziehen die ich möchte, um zum Beispiel auf Brut zu kontrollieren, oder auf Pollen und Bienenbrot. Das führte dazu, dass es am Ende die Beute ist, bei der ich den Imkeranzug und auch den Imkerhut am meisten weg gelassen habe. Auch zur Präsentation von Bienen auf der Naturbauwabe, zog ich keinen Schutz an. Ohne Schutz zu arbeiten, kostet mich hin und wieder noch Überwindung, aber gerade bei der Bienenbox, fiel mir das besonders einfach. Beim Arbeiten mit dem Schied, muss ich ggf. noch dazu lernen. Es sollte nicht gar zu weit vom Brutnest entfernt hängen. Das würde die Entwicklung sicher noch stärker fördern. Aber das Schied hat auch beim Füttern immer dafür gesorgt, dass es immer ein angenehme Menge an Bienen war, die offen vor mir lagen, wenn ich den Deckel geöffnet habe. Varroabehandlung beim Bienenbox Test Als Varroabehandlungsmethode habe ich mich für den Nassenheider Verdunster entschieden. Den konnte ich einfach in ein leeres Rähmchen rein schrauben und einhängen. Die Varroabelastung war aber bisher nicht so stark, weshalb ich mir dann weitere Behandlungen erspart habe. Aber ich denke auch die Oxalsäurebehandlung dürfte bei der Bienenbox angenehm durchzuführen sein. Denn ich komme an alle Wabengassen sofort ran. Das macht es einfach und schnell und die Bienentraube kühlt dann nicht so schnell aus. Auch das Wabenziehen und behandeln mit Milchsäure ist schnell und Effektiv zu bewerkstelligen. Das ist halt wieder der Vorteil einer Lagerbeute. Zusammenfassung zum Bienenbox Test Die Bienenbox hat mich im Bienenbox Test wirklich überzeugt. Auch wenn ich nächstes Jahr nochmal schauen muss wie kompliziert das mit der Honig-ernte wird. Ich gehe gerne an die Bienenbox und werfe einfach mal einen Blick rein. Die Bienen werden dabei kaum gestört. Das ergibt friedliche Bienen und damit macht es mir Mut auch mal ohne Schutz zu hantieren. Das macht das Imkern irgendwie auch nochmal etwas aufregender. Die einfache Zugänglichkeit der Waben machte viele Arbeiten leichter, weil man einfach so viel schneller an die Wabe kommt, die man haben will. Das Füttern ist wichtig, im ersten Jahr noch mehr, da mit dem Futter auch die Waben gebaut werden. Allerdings fehlen mir hier noch die Fütterungshilfen, mit denen man auch mal mehr Futter geben kann. Aufgrund meiner Standortwahl und der doch recht dunklen Bienenbox, hatte ich im Sommer bei warmen Temperaturen schon große Sorgen, das mir die Waben in der Bienenbox schmelzen. Ich werde mir noch etwas einfallen lassen müssen, was Schatten spendet und wo der Deckel trotzdem noch so unkompliziert aufgeht. Ich bin gespannt wie die Bienen in der Bienenbox über den Winter kommen… Im Frühjahr kann ich dazu mehr berichten… Dein Imkerpate

  • Mullerbrett bzw. Varroacatch Erfahrungen. Was wir aus den Tests lernen können.

    Meine ersten Mullerbrett Erfahrungen bzw. Varroacatch Erfahrungen habe ich im September gemacht. Kaum hatte ich vom Mullerbrett gelesen, habe ich mir eines Bestellt. Dumm nur dass die Bienensaison eigentlich zu Ende war. Einzig mein Septemberschwarm  fiel aus der Reihe, was mir die Möglichkeit gab erste Mullerbrett Erfahrungen zu sammeln. eigene Mullerbrett Erfahrungen Ich packte das Mullerbrett auf eine besetzte Bienenbeute . Darauf kam eine Zarge mit meinem kleinen Bienenschwarm . Ich war voller Erwartungen ob und wie viele Milben ich damit fangen würde. Dummerweise hatte ich mit meinem Aufbau am Ende wenig Erfolg. Der Schwarm hatte keine Milben. Selbst unter den toten Bienen war keine Milbe zu finden . Das heißt ich kann weitere eigene Mullerbrett Erfahrungen erst im nächsten Jahr sammeln. Bericht und Meinungen zu Mullerbrett Erfahrungen Beim Lesen von "dieBiene" (10/2016) stieß ich jetzt auf einen Artikel der sich mit der Wirksamkeit vom Mullerbrett auseinander setzte.  Der Artikel begann etwa in der Weise: "Es ist der Traum vieler Imker die   Varroa ohne Chemie im Griff zu haben." Im Anschluss lies er zumindest meine  Traumblase schnell wieder Platzen. Viele chemiefreie Varroabekämpfungen werden aufgegriffen. Wie die Drehbeute, kleine Wabenzellen , Primorski Bienen , Killer-Faktor, Varro-Grill bzw. Varroacontroller  und Pseudoskorpion . In der Praxis wurde noch für keine dieser Massnahmen von den Bieneninstituten eine entscheidende Wirksamkeit bewiesen. Für das Mullerbrett wurde gar darauf Verwiesen, das es nur unter neuem Etikett wieder aufgetaucht ist. Es fühlte sich schon etwas beschämend an diesen Satz zu lesen. Wie kann es sein, dass eine Sache die sich so gut und vielversprechend anhört, so unwirksam sein kann. Früher hieß das Mullerbrett auch " Heinrichs Zwischenboden" Es war 1990 als die Imker gespannt auf eine chemiefreie Varroabekämpfung Namens "Heinrichs Zwischenboden" schauten. Die Herzen schlugen höher bei dem Gedanken, endlich dieses lästige Thema mit den Varroamilben im Griff zu haben. Der Unterschied zwischen Heinrichs Zwischenboden und dem Mullerbrett bestand vor allem darin, dass es sich hier um zwei bienendichte Gitter und ein milbendichtes Gitter handelte. Beim Mullerbrett gibt es nur ein bienendichtes Gitter und ein milbendichtes Gitter. Dieser Vorläufer vom Mullerbrett wurde gleich zweimal in der Landesanstalt für Bienenkunde in Hohenheim getestet. Beide Tests führten zu den gleichen Erfahrungen bzw. Ergebnissen. Das Konzept war nicht geeignet die Milben ohne Chemie in den Griff zu bekommen. Auch damals schon bestand die Theorie das die Milben zu der offenen Brut wollen und sich daher fallen lassen. Am Ende sollen sie im Zwischenboden gefangen werden. Eine Diplomarbeit hat am Ende bewiesen , dass die Milben im Volk nicht wirklich dezimiert wurden. Es wurden die Restmilben bestimmt indem auch die Milben auf den Honigbienen  ausgewertet wurden. Denn entscheidend ist nicht der natürliche Totenfall sondern die wirklich verbleibenden Bienen im Bienenvolk . Jetzt 20 Jahre Später gibt es das Mullerbrett und den Varroacatch. Laut Dr. Gerhard Liebig im Grunde einfach  Abwandlungen von "Heinrichs Zwischenboden".  Im Artikel steht, die Erfolgsmeldungen dürften zum Nachbau und zum Kauf selbst des teueren VarroaCatch anregen. Och... Wie wahr....Ertappt... das Problem bei Mullerbrett und der Varroacatch Die Erfahrungen von Dr. Gerhard Liebig zeigen, dass es nicht auf die Milben ankommt, die herunterfallen, sondern das es auf die Milben ankommt die im Bienenvolk verbleiben und sich weiter vermehren können. Aber 584 Milben zu fangen muss doch irgend etwas bedeuten...Denkt man da fast unwillkürlich. Dr. Liebig verweist hier allerdings auf die Beobachtung , dass bei der Teilung vom Bienenvolk in einen Flugling mit Königin und ein Brutvolk ohne Königin, der natürliche Milbenfall oft schlagartig ansteigt . Dabei ist es unerheblich ob sich darunter offene Brut befindet, oder ob das Volk einfach auf einem Gitterboden mit eingeschobener Windel steht. Der "Duftkontakt" spielt dabei keine Rolle. Es wird vermutet, dass mit dem Abgang der Flugbienen sich die Bienentraube auflöst. Diese hat den natürlichen Milben(ab)fall behindert. Zudem entsteht der meiste Milbenfall wenn befallene Bienenbrut schlüpft. Dabei schlüpfen auch nicht vermehrungsfähige und nicht lebensfähige Milben .  Es sind oft diese Milben die man dann im Gemüll findet. Das klingt irgendwie plausibel... Es wäre ja auch zu schön gewesen, wenn das alles so einfach funktioniert. Mullerbrett Erfahrungen. Lassen sich die Milben fallen? Nutzen die Milben die Bienen wirklich als Milbentaxi ? Lassen sich die Milben am Ende wirklich fallen um zur nächsten Brut zu kommen?  Lockt sie der Duft der offen Brut tatsächlich nach unten. Laut den Erfahrungen von Dr. Liebig kann dies nicht bestätigt werden. Im Normalfall schlüpfen die Milben mit der Arbeitsbiene . Der Bienenentwicklung folgend, wird diese Biene bald zur Ammenbiene und versorgt daher Bienenbrut. Somit hat die Milbe jede Menge Gelegenheit sich in der Zelle mit der Bienenlarve fallen zu lassen. Die Drohnenbrut muss für die Milben dabei nicht durch den Geruch anziehender sein. Den Tatsächlich wird die Brut der Drohnen  ohnehin viel intensiver gepflegt, als die Brut der Arbeitsbienen. Was den Anstieg der Milben in der Drohnenbrut erklären kann. Mehr zur Varroa-Entwicklung hier-->  Varro-Entwicklung Fazit zu den Mullerbrett Erfahrungen Die Milben in der Falle sind nicht unbedingt das Resultat einer erfolgreichen Varroabekämpfung, sondern vor allem ein Resultat natürlichen Milbenfalls. Wobei die durch die Massnahme erzwungene Brutpause ggf. zur Gesundung des Bienenvolkes beiträgt. Das kann dann auch die Mullerbrett Erfahrungen erklären, welche zeigen das am Ende weniger Milben im Bienenvolk sind. Lebende Milben lassen sich allerdings nicht ohne weiteres einfach Fallen, auch nicht durch den Geruch der offenen Brut, welche sich vor dem Verdeckeln befindet. Wenn Du andere Erfahrungen gemacht hast, schreib doch einen Kommentar...   Danke fürs lesen, Beste Erfolge gegen die Varroa wünscht Imkerpate.   Quelle: "dieBiene" Ausgabe 10/2016 Artikel "Varroa fangen im Bienenvolk" Interessant ist sicher auch die Seite von Dr. Gerhard Liebig auf www.immelieb.de   geschrieben am 02.11.2016

  • Honig einfrieren. Wie du cremigen Honig bekommst ohne rühren.

    Ich bin mal wieder über das Thema "Honig einfrieren" gestolpert. Damit soll man ja ganz unkompliziert super cremige Honig bekommen. Ich selbst bin darauf gestoßen als es 2012 in der Bienenzeitschrift stand. Und dann hab ich es gleich ausprobiert. Macht "Honig einfrieren" den Honig haltbarer? Ich stehe ja auf dem Standpunkt, dass Honig bei optimaler Lagerung  ewig haltbar ist. Dazu muss man den Honig nicht einfrieren. (Siehe auch Beitrag: Honig Haltbarkeit. ) Vorrausgesetzt natürlich der Honig erfüllt die Honigrichtlinie und hat einen Wassergehalt von <18 Prozent. Zwar kann Honig durch Bakterien in Gärung übergehen und Gärhonig werden. Aber nur die Sporen können im Honig überleben wenn der Wassergehalt zu gering ist. Erst wenn sich im Honig Bereich befinden, welche mehr Wasser enthalten, können Bakterien ihre Arbeit aufnehmen. Auch offene Gläser müssen deshalb normalerweise nicht eingefroren werden, wenn länger kein Honig verbraucht wird. Das Honig einfrieren macht also wenig Sinn, wenn es um die Haltbarkeit des Honigs geht . Aber für die Cremigkeit und den Geschmack kann es Auswirkungen haben. Was macht Honig cremig? Damit wir mal den Zielzustand klar haben. Honig ist eine übersättigte Zuckerlösung. In den meisten Fällen bedeutet das, dass es mit der Zeit zur Kristallisation kommt. Jeder Kristall braucht dabei einen Kristallisationskeim . Das sind meist Pollenkörner , Staub oder Wachspartikel. Beim Impfen von Honig nutzen wie dabei die Zuckerkristalle vom Impfhonig. Gibt es nur wenige Kristallisationskeime , dann werden diese größer. Das kannst Du mit deiner Zunge beim essen spüren. Durch die Größe der Kristalle kommt es zu einem "verkanten" bzw. "verhaken" unter den Kristallen.Es fühlt sich grob bis kratzig an . Es ist auch optisch schon gut zu sehen, wenn Du den Honig aus dem Glas nehmen möchtest. Beim Überrühren von Honig kommt es übrigens dazu, dass sich die Kristalle gar nicht mehr untereinander verhaken. Sie sind zu klein . Die Kristalle sinken ab und über den Kristallen entsteht ein Film von einer konzentrierten Zuckerlösung. Was dann für die Haltbarkeit des Honigs schlecht ist. Das wäre dann schon fast Backhonig . Damit Honig cremig wird, müssen wir dafür sorgen, dass viele kleine Kristalle entstehen. Im Normalfall sorgen wir dafür, indem wir den Honig rühren. Durch das Rühren werden die Kristalle immer wieder aufgebrochen. So kann nicht ein Kristall schneller wachsen als der andere. Auch das vermischen sorgt dafür, dass am Ende viele kleine Kristalle vorhanden sind. Das fühlt sich dann auf der Zunge zart schmelzend an. Du kannst also mit der Zunge keine einzelnen Kristalle wahrnehmen, sondern nur einen cremigen Honig. Es ist auch kaum möglich Kristalle im Honig zu erkennen. Das Ziel muss es also sein die optimale Grösse für die Kristalle zu finden . Was passiert beim Honig einfrieren? Wenn wir den frisch geschleuderten Honig einfrieren bilden sich oft viele kleine Kristalle. Das Risiko zu kleiner Kristalle wie beim Rühren besteht zudem nicht. Hier mal eine Erklärung aus dem Imkerforum: Der Honig ist eine Zuckerlösung welche Wasser enthält. Beim Einfrieren wird der Zuckerlösung Wasser entzogen, die restliche Lösung wird konzentrierter und es bilden sich viele kleine Zuckerlösungstropfen. Jeder Tropfen ist ein kleiner Honigtopf in dem es zur Kristallisation kommt. Der entstehende Kristall ist sehr klein und hat keinen Kontakt zu anderen Kristallen. Beim Auftauen schmilzt das Eis und das Wasser kann wieder Zucker lösen. Der Zuckerüberschuß in der Lösung ist nicht mehr so groß. Die vielen kleinen Zuckerkristalle stellen jetzt den Kristallisationskeim. Es entsteht Cremehonig. Eine etwas einfachere Erklärung ist, dass der Prozess der Kristallisation einfach langsamer von statten geht. In der Kälte können die Kristalle nicht so schnell wachsen. Ob das an den Enzymen liegt, die blockiert werden oder ob es physikalische Prozesse sind, scheint nicht ganz klar. Letztlich scheint es mir als gibt es hier vor allem Theorien. Klar bewiesene habe ich gerade nicht gefunden. Wenn Du eine hast kannst Du sie gerne in den Kommentar schreiben. Besonderheiten der Kristallisation je nach Temperatur Interessanterweise ist angeblich das Kristallwachstum zwischen +6°C und -7°C am schnellsten. Weshalb diese Temperaturspanne auch beim Auftauen schnell überbrückt werden muss. Ist es schnell kalt genug erstarrt der Honig in der flüssigen Phase. Die Moleküle können sich so schnell nicht zu geordneten Kristallgittern formen. Eine Tiefkühltruhe reicht aber weder bei der Kälte noch bei der Geschwindigkeit der Kühlung. Deshalb kommt es zu einer verzögerten Kristallisation. Beim Auftauen bleibt die cremige Konsistenz nicht erhalten. Sobald der Honig wieder in normaler Umgebungstemperatur ist, setzt sich die Kristallisation fort. Honig einfrieren und die damit verbundenen Probleme Honig zieht gerne Wasser und beim Auftauen bildet sich normalerweise Kondenswasser . Das kann problematisch sein für den Honig. Da sich auf dem Honig ein Film mit Wasser bilden könnte, was mit zu hohem Wassergehalt in einem Teil des Honigs einhergeht. Was zu Gärung führen kann. Ist der Honig in einem Honigglas, was bereits etikettiert ist, dann kann auch das Etikett Schaden nehmen, bzw. sich vorzeitig ablösen . Im Forum wird darauf verwiesen, dass es gerade beim DIB-Glas problematisch sein kann, da die Deckel nicht dicht sind. Wobei ich gerade diese Gläser durch die Deckeleinlage für dichter halte, als manch andere Varianten. Wenn Du größere Behältnisse einfrieren möchtest, dann brauchst du eine entsprechende Truhe. Von Nachteil scheint zudem, dass durch das größere Volumen die Kerntemperatur zu lange zwischen 6 bis -7 Grad bleibt. Ist der Honig dann schon zu cremig, dann lässt er sich auch nicht mehr abfüllen. Oder Du müsstest ihn wieder erwärmen. Der Honig muss während der gesamten Kristallisationsphase (die verlangsamt ist) eingefroren sein. Das heißt Du benötigst genügend Platz in der Kühltruhe. Für die ganze Ernte bräuchtest du gar eine eigene Kühltruhe. Zum Schutz vor Verbrauchertäuschung muss das Einfrieren auf dem Etikett vermerkt werden. Prozesse im Honig und im Glas bzw. Keramik sind ähnlich Im Forum standen auch einige schöne Beschreibungen zu den Prozessen. Hierbei werden Vergleiche zur Kristallisation von Glas bzw. Keramik gezogen. Sie kommen von einem Ingenieur für Keramik. Wenn Du Glas heiß machst wird es flüssig. Würde es ganz langsam abkühlen, würden sich auch Kristalle bilden. Da das aber recht schnell geschieht, bleibt das Glas durchsichtig. Ebenso wie flüssig gefrorener Honig. Das ganze geht auch mit geschmolzenem Schwefel der zum Abkühlen mit Wasser abgeschreckt wird. Auch er ist für eine Weile durchsichtig und gummiartig. Sowohl beim Glas als auch beim Schwefel geht jedoch weiterhin die Kristallisation von statten. Beim Glas würde das eben Jahrhunderte dauern, beim Schwefel geht es schneller(siehe Diatretglas von den Römern). Er wird relativ schnell spröde und trüb. Bei Keramik sieht das ähnlich aus. Letzlich spielt sich alles nur in anderen Temperaturbereichen ab. Bei Keramik werden für die Kristallisation übrigens extra Verunreinigungen hinzugegeben. Ach ja Honig ist übrigens tixotroph . Was soviel heißt wie es ist ein Fluid, was beim Kneten dünnflüssig wird. Lässt man es in Ruhe wird es wieder fest.  Kneten ist jedoch mit dem Risiko verbunden Luft einzuarbeiten. Zumal dafür eine Menge Kraft benötigt würde. Übrigens wird auch der Vorgang beim Handwärmer für die Krisallisationserklärung herangezogen. Das Klicken was den Wärmevorgang auslöst, stellt einen Kristallisationskeim dar. Von dem aus wächst der Kristall dann. Wann wird Honig durch einfrieren cremig? Nun ja. Ob Honig fest oder flüssig ist, wird von den Zuckerarten bestimmt. Nur Honig der auch fest wird kann am Ende auch cremig werden. Bei Akazienhonig hat man da z.B. schlechte Karten. Hier mal die Bestimmungsfaktoren was auf die Kristallisationszeit Auswirkungen hat: Zuckerverhältnis vorhandene Schwebstoffe (Kristallisationskeime) Temperatur (auch geringe Unterschiede) Wassergehalt Bewegung der Honigs vor dem Einfrieren (z.B. Rühren) ggf. Impfen des Honigs Am Ende muss ich sagen, dass es nicht ohne weiteres Vorhersagbar ist, wie lange ein Honig eingefroren werden muss bis der Kristallisationsvorgang abgeschlossen ist. Welchen Honig einfrieren? Hat der Honig einen zu hohen Wassergehalt könntest du ihn aus Haltbarkeitsgesichtspunkten einfrieren. Ansonsten eigenen sich vor allem Frühjahrshonige die meist einen hohen Traubenzuckeranteil haben und daher meist ohnehin schnell kristallisieren. Da muss der Honig auch nicht so ewig ins Kühlfach. Das Betrifft dann vor allem Rapshonig aus der Rapstracht , oder Obstblüten und Löwenzahnblütenhonig. Eine Besonderheit stellt dabei Heidehonig dar. Dieser hat einen  kolloidalen Eiweißgehalt. Was ihm eine gelatineartige Konsistenz verleiht. Die tiefen Temperaturen wirken offensichtlich auf die Eiweißstrukturen ein so das der Honig cremig wird. Die Imker die es getestet haben, berichten dass er durch das einfrieren weniger fest wird. Wird der Sommerhonig geimpft ( ca. 5%) kann das Einfrieren auch zu einem cremigen Honig führen. Andere Hinweise zu Cremigkeit von Honig Presshonig wird angeblich besonders cremig. Platzt das Glas beim Honig einfrieren? Ich habe es versucht und es ist noch nie geplatzt. Der Wasseranteil ist normalerweise zu gering um das Glas zu sprengen. Auch habe ich nicht gelesen, dass das irgendwo als Problem angeführt wurde. Kosten Nutzen vom Honig einfrieren Halten wir fest... Das Einfrieren muss über einen längeren Zeitraum (Monte) gehen und es wird Platz für die gesamte Ernte benötigt. Es ist besser den Honig im Glas einzufrieren. Das bedeutet wird unterhalten eine eigene Gefriertruhe für den Honig. Was nicht nur in den Anschaffungskosten das rühren übersteigt, es kostet auch weit mehr Strom in der Lagerung. Ein Rührwerk braucht nur Strom wenn der Honig gerührt wird. In manchen Fällen wird nochmal Strom aufgewendet zum  Honig verflüssigen wenn nochmal umgefüllt bzw. abgefüllt wird. Selbst wenn das Lager zum Temperieren auch Energie benötigt. Eine Kühltruhe hat wohl einen weit höheren Verbrauch, insbesondere in Bezug auf das Fassungsvermögen. Honig Waben einfrieren Es gibt auch Imker die frieren ihre Honigwaben ein. Hier kann es dann auch wieder flüssiger Honig sein. Also zum Beispiel Robinienhonig oder Akazienhonig. Der Zweck hier ist, die Waben vor Wachsmotten und Ungeziefer zu schützen . Allerdings kristallisiert der Honig auch in der Waben, wenn es ein Honig ist der Kristallisiert. Imkermeinungen von Test aus den Foren Grundsätzlich funktioniert das mit dem cremigen Honig nicht immer. Einige Imker sind zu dem Schluss gekommen, dass das Ergebnis den Aufwand nicht Wert ist. Einige fanden den ehemals gefrorenen Honig sogar im Geschmack schlechter, als den gerührten.  Das Ergebnis von gerührtem Honig ist weit besser als das von gefrorenem. In den meisten Fällen konnte zumindest ein Unterschied zwischen gerührtem und gefrorenem Honig  beim Geschmack festgestellt werden. Es gibt aber auch viele Überzeuge "Einfrierer". Wer den richtigen Honig und die richtige Temperatur und Lagerzeit gefunden hat, der kann ein neues Geschmackserlebnis kreieren. Manche bezeichnen die Konsistenz als Marzipan-artig. Es gab auch auch Versuche wo alle Gläser einer Charge eine andere Konsistenz hatten. Der Honig ist oft nach langer Zeit noch flüssig, kristallisiert aber extrem schnell aus, wenn er aufgetaut wird. Kennzeichnungspflicht für Honig der eingefroren war In der Lebensmittelkennzeichnungsverordnung §4 Abs.5 steht das der Honig der eingefroren wurde mit "aufgetaut" gekennzeichnet werden muss. siehe --> www.lwg.bayern.de/bienen Siehe auch Bundesrecht Verordnung über die Kennzeichnung von Lebensmitteln Diskussion zur Kennzeichnung Zwei Monate später war in der Bienenzeitschrift dann eine Diskussion zur Kennzeichnungspflicht enthalten. Dabei wurde der Standpunkt vertreten, dass Honig nie gefroren ist. Zumindest nicht in einer handelsüblichen Gefriertruhe. Der Hinweis "aufgetaut" führt dabei mitunter eher zu einem Irrtum beim Kunden als das weglassen eines solchen Hinweises. Honig ist eben nicht wie die viele andere Lebensmittel Eiweißreich. Denn es gilt vor allem für eiweißreiche Lebensmittel, dass durch das Einfrieren eine Änderung an der Substanz resultiert. Die Eiweiße denaturieren durch das Einfrieren. Für Honig wird dies so nicht gesehen. Das Verflüssigen vom Honig ist eher ein "auftauen" . Wobei das auf dem Etikett nicht vermerkt werden muss. Letztlich wird empfohlen den Hinweis zumindest Positiv zu gestalten. Zum Beispiel: "Dieser Honig wurde nach dem Abfüllen in das Glas eingefroren und ist nah dem Auftauen bei vollständig erhaltenem Aroma feincremig" Oder "Dieser Honig war eingefroren, um nach dem Auftauen eine feincremige Konsistenz ohne Erwärmung oder mechanische Behandlung zu erhalten." Interessant fand ich den Hinweis, dass der Honig in anderen Ländern pasteurisiert wird. Das wird gemacht um ihn flüssig und keimfrei zu halten. So ist der Honig auch für Kleinkinder ungefährlich. Da gibt es dann eben auch den Werbeaufdruck "nicht pasteurisiert". Meine eigenen Erfahrungen zum Honig einfrieren Also ich habe das Experiment mit Freude durchgeführt. Allerdings kann es sein, dass ich den Honig durchaus schon gerührt habe. Ich habe Frühjahrshonig genommen, da der bei mir ohnehin immer recht schnell auskristallisiert. Für den Test habe ich einfach so 10-15 Gläser in ein Gefrierfach gepackt . Eine eigene Kühltruhe für Honig habe ich nämlich nicht. Ich fand es immer wieder faszinierend, wenn ich am Gefrierfach war, das der Honig noch flüssig war. Zumindest sah es optisch von außen immer so aus. Tatsächlich teile ich die Erfahrung mit den anderen Imkern, dass der Honig nach dem Auftauen extrem schnell kristallisiert . Oft sogar am gleichen Tag. Was ich auch teile, ist das der Honig definitiv eine andere Konsistenz hatte. Das wirkt sich immer auch auf den Geschmack aus. Den ersten aufgetauten Honig den ich gegessen hatte, fand ich vom Geschmack voll Hammer . Das war eine Cremigkeit wie ich sie vorher nicht kannte . Meine Kunden habe ich dazu immer informiert. Manche wehrten sofort ab . "Was der Honig war gefroren?" Manche waren offen dafür. Ich hatte auch Kunden die speziell diesen Honig haben wollten. Immerhin ist das nichts was es überall und bei  jedem Imker gibt. Und da mein Gefrierfach einen begrenzten Raum hat, war das gut auch knapp. Ein typisches Beispiel von einem verknappten Gut . Das weckt mitunter Begehrlichkeiten. Ich habe das dann noch ein zwei Jahre so gemacht. Allerdings ist der Aufwand doch recht groß . Und die gesamte Ernte kann man so nicht cremig bekommen. Ich finde das Rühren bei größeren Ernten definitiv effektiver ist. Nicht zu verachten ist aber der Aspekt, dass ich einen neuen Honig anbieten konnte. Und dass als Standimker . Denn geschmacklich macht es definitiv einen Unterschied. Und ich konnte so einen Kunden für mich gewinnen. Fazit zum Honig einfrieren Ich finde es ist immer ein Experiment wert. Und eine Handvoll Gläser für den Gefrierschrank abzuzweigen ist OK. Belohnt wirst du mit neuen Geschmackseindrücken und du bekommst die Gelegenheit deinen Honigkunden etwas neues anzubieten. Vielleicht bekommst du dafür sogar einen besseren Preis, denn das Gut kannst du gut knapp halten. Den Honig im großen Stil durch einfrieren cremig zu machen, ist aus meiner Sicht nicht sinnvoll. Die Ergebnisse sind zu unvorhersehbar und die Risiken dem Produkt zu schaden hoch. Auch kommt noch der Extraaufwand für den Zusatzhinweis auf dem Glas dazu.   Erfahrungen kannst du gerne in die Kommentare schreiben... Viel Erfolg beim Experimentieren wünscht Imkerpate Quellen: * Wikipedia -->abgerufen 07.09.16 * http://www.gesetze-im-internet.de/lmkv/__4.html  -->abgerufen 07.09.16 * Imkerformum.de -->abgerufen 07.09.16 * Zeitschrift "die Biene" 03/2012 und 05/2012

  • Mullerbrett Varroacatch und Varroafalle. Wie Du über 500 Milben fängst ohne Chemie und Säure.

    Mullerbrett , VarroaCatch bzw. Varroafalle sind die neuesten Methoden zur Varroabekämpfung . Das beste daran ist, dass Du hier ohne Chemie wie Ameisensäure , Milchsäure oder Oxalsäure arbeitest. Andere Mittel wie Bayvarol , Thymovar oder Perizin bilden Rückstände im Bienenwachs und sind daher mit einem hohen Qualitätsanspruch bei Honig , Wachs und Propolis kaum vereinbar. Mullerbrett. Was ist die Varroafalle, Varroacatch überhaupt? Bei dieser Varroabekämpfungs-methode hängst Du eine Art Varroa-milben-Sieb zwischen Waben mit auslaufender Brut und Waben mit Bienenbrut kurz vor dem Verdeckeln . Die verdeckelten Waben kommen dabei über die offene Bienenbrut und das Mullerbrett direkt dazwischen. Die Varromilben lassen sich nach dem Schlupf der Bienen fallen, um zu den Waben mit der offenen Brut zu gelangen. Die Varroafalle hat jetzt zwei Gitter. Ein Insektengitter oben und ein milbendichtes Gitter  darunter, welches aber den Geruch der Brut durchlässt. Die VarroaMilben passieren das obere Insektengitter und bleiben auf dem feinmaschigerem Netzt darunter liegen. Der Geruch zum Brutnest verhindert jetzt, dass sie wieder nach oben krabbeln. Das Insektengitter sorgt zudem dafür, dass sie nicht wieder ohne weiteres auf eine Biene krabbeln können. Des Weiteren enthält das Mullerbrett eine Stelle wo die Bienen die Zarge verlassen können. Was dem Prinzip des Fluglings entspricht. Der Varroacatch ist eine Abwandlung welche wie eine Wabentasche funktioniert. Das heißt das Sieb ist integriert in eine Box in welche die Waben gehängt werden können. Varroacatch bzw. Mullerbrett und seine Vorteile Verlängert die Möglichkeit zur Honigernte um bis zu 2 Monate Kann auch während der Tracht verwendet werden. Ist rein Biotechnisch, bzw. mechanisch es verwendet keine Chemie, daher entstehen auch keine Rückstände Es gefährdet die weder Bienen noch Bienenbrut durch Verätzungen oder Vergiftungen wie bei Säuren geringere Störung der Bienenvolkinternen Kommunikation  durch erhalt eines natürlichen Stockgeruchs kaum Störung des Wärmehaushaltes Die Massnahme ist auch früh im Jahr anwendbar Kann auch für Brutscheunen verwendet werden Kann gleichzeitig zur Völkervermehrung verwendet werden es müssen keine Bienen getötet werden, wie beim Drohnenschneiden oder der Fangwabe Zulässige Methode für Demeterimker und Bioimker und andere Zertifizierte Imkerei-Betriebsweisen Mullerbrett und seine Nachteile Funktioniert nur für Magazin-Beuten . Erfordert zwei übereinander liegende Bruträume. Bei früher Anwendung muss daher ein Schied verwendet werden Löst den Volksverbund auf, da die Ammenbienen von der jungen Brut getrennt werden. Was zu bisher ungeklärten Verwerfungen in der Volksentwicklung führen kann. Denn die Nestduftwärmebindung wird gestört. Mitunter kann dies zu Stress beim Bienenvolk und damit zu anderen Bienenkrankheiten führen. Verhindert die biologische Selektion auf Varroaresistenz. Wie sie für die Projekte zur VSH-Biene benötigt werden. Erfordert das Umhängen von Waben Durch die Volkstrennung erfordert es die Suche nach Weiselzellen bevor das Volk wieder vereinigt werden kann. Dabei kann es ungünstig sein, Weiselzellen auszubrechen , da eine Nachschaffung noch im Bienen-Programm steckt. ggf. weniger Honig bei der Trennung der Volksbestandteile, da jetzt die Sammelbienen wieder Brut pflegen müssen, da die frisch geschlüpften Bienen nicht als Ammenbiene arbeiten können. Sie kommen ja selbst nicht an die Brut. Das Vorgehen und die Funktionsweise beim Mullerbrett auf eine Zarge mit offener Bienenbrut und Bienenkönigin  kommt das Mullerbrett . Wenn das Königin finden dir zu viel Arbeit macht, dann kehre die Bienen einfach alle in diese Zarge ab. Ca. 80 Prozent der Milben befinden sich ohnehin in der Brut. Auf das Mullerbrett wird dann eine Zarge gestellt die mit bereits verdeckelten Brutwaben bestückt wird. Packe auch drei Futterwaben dazu, da die frisch geschlüpften Bienen bis zum ca. 12. Tag nicht fliege n können und daher selbst keinen Nektar sammeln können. Da auch Wächterbienen fehlen musst du auch das Flugloch verengen, sonst droht Räuberei . Die älteren Bienen verlassen die obere Zarge, da sie die Bienenwohnung wieder über das alte Flugloch betreten. in den nächsten ca. 16 Tagen schlüpft die Brut über dem Mullerbrett. Die Milben zieht es zur offenen Brut. Die höchste Anziehungskraft hat dabei die Brut die genau 5,5 Tage alt ist . Das ist logisch da die Brut am 6 Tag verdeckelt wird, und die Milbe dann ungestört in der Wabenzelle agieren kann. Die Milben fliegen nicht mit den Bienen aus der Beute solange sie noch offene Brut riechen . Der Geruch der 5,5 Tage alten Brut ist so anziehen, dass sie sich fallen lassen und auf dem Fangsieb landen. Dort verhungern die Milben . Sie steigen nicht wieder auf, da sie sich immer in Richtung des Geruchs bewegen. Da die Bienenkönigin sich unter dem Brett befindet und ständig neue Eier legt, befindet sich unter dem Mullerbrett immer Brut im Stadium von 5,5 Tagen . Die Bienen in der Zarge über dem Mullerbrett fühlen sich Weisellos.  Sie setzen daher Weiselzellen bzw. Nachschaffungszellen an. Du kannst das nutzen und gleich eine umgelarvte Edelzelle einhängen, oder auch einen Zuchtrahmen . Es ist auch möglich später eine unbegattete oder begatte Königin zuzuhängen. Da eine Königin noch mindestens eine Woche braucht bis sie begattet ist und ca. eine Woche bis sie Eier legt, kannst du unbegattete Königinnen recht früh zuhängen. Von den 16 Tagen bis die Brut vollständig geschlüpft ist, sind dann schon 12-14 Tage vergangen. Im Grunde ist es damit auch eine Massnahme zur Schwarmverhinderung . Nach den 16 Tagen solltest Du das Volk wieder vereinigen . Hierbei ist es wichtig auf offene Weiselzellen zu kontrollieren. Sind diese vorhanden ist es meist besser das Volk als Ableger weiter zu entwicklen und ggf. am Ende der Saison wieder zu vereinigen. Denn oft weiselt das Volk sonst später trotzdem um. Varroamilben-Tests mit dem Geruch von 5,5 Tage alter Bienenbrut Die Milben haben keine Augen. Deshalb hat man untersucht, wie sie die 5,5 Tage alte Brut überhaupt findet. Dabei hat man herausgefunden, dass sie sich mit ihren Geruchssinn orientiert. Der Geruch von Bienenlarven ändert sich während der Fütterung etwa jeden halben Tag. In dem Versuch wurden 5,5 Tage alte Larven mit Wasser abgewaschen. Dieses Wasser mit dem enthaltenen Geruch wurde dann durch Verdunstung reduziert. Das verstärkte den Geruch nach 5,5 Tage alter Brut. Auf einer Fläche wurde dann ein grauer Kreisring mit diesem Wasser bepinselt. Wird eine Varroa-Milbe auf diese Fläche gesetzt, dann bewegt sie sich sofort auf den grauen Kreisring zu. Hat sie den grauen Ring erreicht, verlässt sie diesen nicht mehr bei ihrer weiteren Suche. Varroacatch als Alternative zum Mullerbrett Beim Varroacatch handelt es sich um einen Aufbau der in die Beute gehängt wird. Ggf. ist es damit dann auch möglich eine Varroafalle in einer Lagerbeute zu bauen. Allerdings fehlt dann der anziehende Duft von frischer Brut von unten. Ein Stück weit wird dies allerdings erreicht, da die Seiten neben den Waben durch Platten vollständig verschlossen sind. Es muss hier aber auch beachtet werden, dass es nicht immer einfach ist den Varroacatch tatsächlich in die Beute zu hängen, da nicht immer der Platz nach unten ausreicht. Mitunter erfordert dies dann zusätzliche Konstruktionen. Beim Varroacatch gibt es eine Beschränkung an Brutwaben die in den Varroacatch gehängt werden können. Da der Varroacatch eine Wabentasche darstellt, ist seine Kapazität beschränkt (wenn ich es richtig sehe dann sind das 3 Waben). Beim Mullerbrett können beliebig viele Waben über die offene Brut gehängt werden. Das sind dann oft ca. 9 Waben. Die Konstruktion vom Mullerbrett ist zudem einfacher und damit Kostengünstiger als ein Varroacatch. Allerdings verursacht der Varroacatch durch seine Integration ins Bienenvolk ggf. weniger Störungen im Bienenvolk. Mullerbrett Testerfahrungen Im Artikel "Mit Netz und doppeltem Boden" in der Bienenzeitschrift "die Biene" teilt Hubert Dietrich seine Erfahrungswerte  zu einem selbst gebauten Mullerbrett . Bzw. kommt seine Konstruktion dem Varroacatch sehr nahe. Er nennt das ganze die Starnberger VarroaFalle . Dabei hat er 3 verdeckelte Zanderbrutwaben in die Wabentasche mit dem untergebauten Sieb gehängt. Vom 7.-20. Mai 2016 sind dabei 585 Milben in die VarroaFalle gegangen . Christian Schmid hat aus seinen Versuchen in 2014 berichtet, dass er Volk mit dem Mullerbret behandelt hat. Später hat er eine Drohnenwabe analysiert und bei 2000 Drohnenlarven gerade mal eine Milbe gefunden. Mullerbrett / Varroacatch Kosten Wenn Du es selbst herstellen möchtest, dann liegen die Kosten bei 10-20 Euro. Du benötigst dazu folgendes: Bretter 17mm x 80mm 2500mm : 5 Euro (Als Alternative geht ein fertiges Fluglingsbrett für ca. 10 Euro) Gitter fein 0,2 mm x 300 mm x 350 mm ca. 4 Euro Gitter grob 2,0 mm x 300mm x 350 mm ca 5 Euro (alternativ Fasadengitter 1 Euro) Schrauben und Kleber 1 Euro Fertige Mullerretter gibt es auch zu kaufen für Preise von 20-30 Euro . Allerdings noch nicht für jedes  Bestellsystem. Der Varroacatch kostet 59,80 Euro inkl. Mehrwertsteuer bei Varroacatch.com . Dort kannst du auch für 4,9 Euro für einen Kunststoffabsperring bzw. für   10 Euro eine Ersatz-Edelstahlmembran kaufen. Gedanken zum Mullerbrett bzw. zum Varroacatch Ich finde dieser Ansatz ist neben der varroaresistenten Biene einer der vielversprechendsten Ansätze zur Varroabekämpfung. Es macht mir sogar schon etwas Angst, dass er am Ende die Zuchtbemühungen zur Varroaresistenz ausbremst. Denn die Bekämpfung scheint sowohl einfach als auch Effektiv zu sein. Eine Resistenzbildung ist aus meiner Sicht nicht möglich, die Milben müssten ihr Verhalten schon massiv ändern um dieser Varroafalle begegnen zu können. Ich fände es spannend, wenn diese Varroafalle mit einer Behausung für Bücherskorpione kombiniert wird. Die können die Milben dann fressen, wenn sie runter fallen. Sie können sich ggf. radikal vermehren und das Volk auch im Rest des Jahres gut schützen. Es wird wichtig sein zu Untersuchen, wie das Aufbrechen des Volkes durch das Zwischenschieben des Mullerbrettes sich auf das Bienenvolk auswirkt. Wie entwickeln sich in diesem Zusammenhang die Bienenkrankheiten. Im Grunde kann es in beide Richtungen gehen. Schließlich wirkt das Mullerbrett ähnlich wie eine vollständige Brutentnahme . Dabei wird die Übertragung von Krankheiten bei der Brut unterbrochen, da sich Keime nicht ohne weiteres Übertragen können zwischen alter und junger Brut. Auf der anderen Seite könnten sich auch Nachteile ergeben , wenn die Brut die über das Brett gehängt wird, letztlich schlechter gepflegt wird. Zum Beispiel könnte es zu Temperaturschwankungen kommen die sich ungünstig auswirken . Auch für alle Lagerbeuten wie die Golzbeute müssen Konstruktionen gefunden werden die funktionieren. Auch für die Bienenkiste , Bienenbox und und Bestellsysteme die zum Beispiel mit Naturbau arbeiten ist dieses Verfahren noch nicht anwendbar. Mullerbrett selbst bauen Die Bauanleitung findest Du bei den Quellen. Hier mal der Draht den Du für den Selbstbau benötigst. Unterstützung für dieses Thema durch Kommentare und Likes sind herzlich willkommen, Erfolg in der Varroabekämpfung mit dieser neuen Methode wünscht Imkerpate   Quellen: * Varroabekämpfung mit dem Mullerbrett von Bienenschmidt.at  -->abgerufen 04.09.16 * Bauanleitung Mullerbrett --> Bienen-schmid.com  pdf-->abgerufen 04.09.16 * Erfahrungsbericht Mullerbrett pdf -->abgerufen 04.09.16 * varroacatch.com -->abgerufen 04.09.16 * Zeitschrift "die Biene" Ausgabe 08 2016 Artikel: "Mit Netz und doppeltem Boden" * Bienen-schmid.com --> abgerufen 04.09.16

  • Honigbiene. Ein Steckbrief rund um das Halten von Honigbienen.

    Zu einer Seite rund ums Imkern gehört auch ein Steckbrief zur Honigbiene . Den ohne die Honigbienen  gebe es auch keine Imkerei. Steckbrief Honigbiene bzw. Honigbienen Bezeichnung : Biene   bzw. Honigbiene. Lateinische Bezeichnung : Apis Klasse : Insekten Überfamilie : Apoidea   (Stechimmen) Insekten-ordnung : Hautflügler Größe : 10 - 15mm Gewicht : ca. 0,1 g Geschwindigkeit : Fluggeschwindigkeit ca. 24 h/km männliche Biene : Drohne Alter : 1 - 5 Jahre (nur die Bienenkönigin ) Arbeitsbienen 4-6 Wochen  im Sommer,im Winter bis zu 9 Monaten. Drohnen mein nur wenige Wochen. Aussehen : braun schwarz gestreift, einige Bienenrassen  auch gelb-schwarz gestreift Geschlechtsdimorphismus : Ja  -->Was ist Geschlechtsdimorphismus  ? Nahrung : Pollen und Nektar Rätzel-wort : APIS Verbreitung /Ausbreitung/ Vorkommen : weltweit (nicht in der Antarktis) ursprüngliche Herkunft : Westasien, Europa, Afrika Schlaf-Wach-Rhythmus : tagaktiv Lebensraum : Felder, Wiesen, Wälder, Bergtäler natürliche Feinde : Hornissen, Vögel, Bienenlaus, Varroamilbe , Menschen, Bären, Buckelfliege Geschlechtsreife : spätestens 10 Tage nach dem Schlupf (nur Königin bzw. männliche Drohnen) Paarungszeit : Mai - August Sozialverhalten : staatenbildendes Insekt Vom Aussterben bedroht : Nein Nahrung und Lebensraum der Honigbienen (Verbreitung) Die Nahrung der Honigbienen setzt sich zusammen aus Nektar bzw. Honig , Pollen und Gelee Royal . Der Honig entsteht dabei aus Blütennektar bzw. Honigtau .  (Mehr dazu den unterschiedlichen Honigarten im Artikel: " Wie entsteht Honig? ") Ernährung mit Pollen, Honig & Gelée Royal Der Pollen bildet dabei die Eiweißquelle für die Honigbienen, sie benötigen es vor allem um die Bienenlarven damit zu füttern. Es ist der wichtigste Teil der Ernährung der Larven. Honig ist mit dem Hauptbestandteil Zucker der Energielieferant der Honigbienen . Damit heizen sie die Brutwaben und halten sich im Winter im Bienenstock in der Wintertraube warm. Gelee Royale  ist der Stoff der aus einer Arbeitsbiene eine Bienenkönigin ( Weisel ) macht. Die Ammenbienen produzieren diesen Stoff aus speziellen Futterdrüsen. Am Anfang bekommt jede Honigbienenlarve diesen Stoff.  Es gibt auch für die Drohnen einen extra Futtersaft...das Apilarnil . Lebensraum und Verbreitung Der Lebensraum der Honigbiene muss Höhlen als Bienenwohnung bieten und ausreichend Bienenweide um die Nahrungsversorgung sicher zu stellen. Wichtig ist zudem, dass eine ausreichend lange Wärmeperiode mit ausreichend Nahrungsversorgung zur Verfügung steht. Auch die Kälteperiode sollte ca. 6 Monate nicht überschreiten. Wobei das Angebot an Nahrung wichtiger ist, als die länge der Kälteperiode. Die kann mit Unterstützung von Imkern, oft auch überwunden werden. Diese lagern die Bienenbeuten mit dem Bienenvolk dann unter der Erde in Kellern. Die Verbreitung der Honigbiene ist dabei weltweit. Honigbienen gibt es auf jedem Kontinent mit Ausnahme der Antarktis. Auch allzu große Trockenheit und Hitze kann kontraproduktiv sein. Denn die Honigbienen brauchen auch Wasser und das Bienenwachs würde bei zu großer Hitze schmelzen. Das Temperatur Optimum  liegt zwischen 35 und 36 °C . Jürgen Tautz hat hierzu einige Forschungsergebnisse veröffentlicht, welche einen Zusammenhang zwischen der Temperatur und der Intelligenz der Bienen herstellen. Honigbienenarten & Honigbienen-Rassen Es gibt in Deutschland , Österreich und der Schweiz , bzw. in Europa vor allem fünf  wichtige Honigbienenarten . Natürlich gibt es weit mehr Bienenarten , aber diese haben sich unter den Bienenhaltern durchgesetzt. In Deutschland ist vor allem die Carnica - Rasse und die Buckfast-Biene stark verbreitet, in Teile gibt es auch wieder die dunkle Biene . In Südeuropa sind die Honigbienenarten  Ligustica und Caucasica noch verbreitet. Honigbiene und Wildbiene voneinander zu unterscheiden, geht am besten wenn man die Insekten zu ihrem Nest zurück verfolgt. Wildbienen leben oft Solitär und nicht in einem Bienenvolk. Dabei gibt es weit mehr Wildbienenarten , als in den inzwischen bekannten Insektenhotels leben. Meist sind sie kleiner und haben oft auch eine andere Art den Pollen zu sammeln . Nicht alle können beim Pollen sammeln auf die besonderen Beine der Honigbiene zurück greifen. Diese haben extra Haarhalterungen für den Pollen. Honigbienen ohne Stachel Es gibt auch Honigbienen-Arten ohne Stachel . Diese sind allerdings in Südamerika beheimatet und benötigen oft auch eine spezielle Flora. Der Honigertrag ist dabei sehr gering und die Waben sind eher als Block aufgebaut, statt als Scheibe wie bei den anderen Honigbienen. Fortpflanzung der Honigbiene Anders als bei der Geschichte von den Bienchen und den Blümchen geht es bei der Vermehrung der Honigbienen ziemlich brutal zu. Hier töten sich die Königinnen und explodieren die Männchen ( zum Filmausschnitt aus More then Honey ) bei der Begattung. Gekrönt von einem Massenmord " der Drohnenschlacht " am Ende der Paarungszeit. Als erstes stellt das Bienenvolk als Gesamtheit fest, ob eine neue Bienenkönigin gebraucht wird. Das kann in Notsituationen sein, wenn die Königin abhanden kommt, oder wenn das Volk auf seinem Entwicklungshöhepunkt ist. Der Höhepunkt der Entwicklung fällt meist mit dem Ende der ersten großen Tracht  zusammen. Dann erreicht die Bienenvolk-Größe ihr Maximum von 70.000 bis 100.000 Honigbienen. Jetzt legen die Arbeitsbienen Weiselzellen an um eine neue Bienenkönigin (Weisel) zu ziehen. Bevor die Prinzessinnen schlüpfen verlässt die alte Weisel die Bienenbeute mit etwa der Hälfte des Bienenvolkes. Dieses Schwärmen ist besonders schön beschrieben in dem Buch " das Leben der Bienen ". Der Bienenschwarm sucht sich dann über Spurbienen ein neues zu Hause. Dort beginnen sie dann sofort mit dem Nestbau . Es entsteht ein neuer Honigbienen-Tierstaat . Bei den Prinzessinnen im Nest geht es derweil um Leben und Tod . Die erste Honigbienen-Königin die schlüpft, tötet alle anderen . Es sei den die anderen Bienen halten sie davon ab. Das geschieht oft dann, wenn das Volk so groß ist, dass es sich auch mehrfach teilen kann. Diese junge Prinzessin muss nun noch durch die Drohnen begattet werden. Dafür fliegt sie mit Begleitbienen zum Hochzeitsflug aus. Das Honigbienen Paarung geschieht solange, bis die Samenblase gefüllt ist. Sie wird dabei von etwa 8 Drohnen begattet. Die Drohne stirbt bei der Begattung/ Paarung, denn diese findet in luftigen Höhen statt. Nur hier funktioniert die natürliche Befruchtung, denn der Druck unterstützt den Vorgang des Herausstülpens vom Sexualorgan. Der Drohn explodiert dabei förmlich. Hier zu sehen im Video/Film >>> männliche Honigbiene explodiert . Nach etwa einer Woche geht die Königin im Honigbienen Bau in Eiablage. Die Honigbienen Eiablage hat dabei ein Produktionsvolumen von ca. 2000 Eiern pro Tag . Interessant ist auch, dass die Genetik bei den Honigbienen anders ist als beim Menschen. Bei der Honigbiene entscheidet die Anzahl der Chromosomen darüber ob es eine männliche oder weibliche Biene wird. Drohnen haben immer nur ein Chromosom . Weiteres im Artikel >>> Fortpflanzung der Honigbiene . Körperbau und Zeichnung zum Aufbau der Honigbiene Der Körper teilt sich vor allem in Kopf, Brust und Hinterleib auf (siehe Honigbiene Zeichnung ). Die Honigbiene besitzt sechs Beine und vier Flügel. Wobei die Flugmuskulatur auch zur Regelung der Temperatur eingesetzt wird. Die Honig-biene kann die Flugmuskulatur auch auf Leerlauf schalten und so Wärme produzieren. Der Kopf ist mit verschiedenen Sinnesorganen ausgestattet. Wobei die Zunge und die Fühler der Honigbiene zu besonderen Sinnesleistungen fähig sind. So werden Bienen am Flughafen wie Spürhunde eingesetzt. Sie benutzt diese Organe auch zur Orientierung und Kommunikation . Die Orientierung über die Augen funktioniert dabei vor allem Über Muster. Anhand der Muster kann sie auch Entfernungen Einschätzen. Einige wichtige Organe der Honigbiene sind die Honigblase, die Samenblase, das Herz und der Magen. Du kannst gut erkennen, dass die meisten Organe sich im Hinterleib befinden. Das Herz befindet sich im Brust-körper. Erwähnenswert ist noch das Sammelbein der Honigbiene, was nicht alle Wildbienen besitzen. Sie kann damit besonders gut Pollen sammeln . Entwicklung der Honigbiene und ihr Lebensweise im Jahresverlauf von der Larve zur Honigbiene Honigbienen entstehen aus einem Ei und durchlaufen ein Larvenstadium, an dessen Ende verpuppt sich die Larve und reift zur fertigen Biene. In den ersten Tagen bekommen alle Larven noch Gelée Royal, welches von den Ammenbienen produziert wird. Später wird für die meisten anderen Larven das Futter umgestellt, sodass sie Arbeitsbienen bzw. Drohnen werden. Arbeitsbienen schlüpfen am 21. Tag. Die Drohnen schlüpfen am 23. Tag.  Die Bienenkönigin schafft die Verwandlung von Bienenlarve zur fertigen Honigbiene in 16 Tagen. die Bienenwesen Bienenkönigin, Drohne, Arbeitsbiene Die Bienenkönigin regiert nicht das Volk, aber ohne sie und ihre Pheromone funktioniert der Bien nicht. Die Pheromonproduktion und damit die Bienenkönigin wird indirekt über das Futter der Ammenbienen beeinflusst. Die Pheromonproduktion ist am stärksten, wenn die Weisel Eier legt und dafür benötigt sie genügend Futter. Die Hauptaufgabe der Weisel ist damit die Fortpflanzung. Die Aufgabe der Drohnen ist auch nur die Vermehrung. Allerdings produziert ein Volk etwa 2.000 Drohnen und nur etwa 1 kommt tatsächlich zur Paarung. Das Aussehen der Honigbiene und der Bienenwesen kannst du in den Bildern sehen.  Lebenslauf der Arbeitsbiene (Tätigkeiten) Die Arbeitsbiene durchläuft in ihrem Leben mehrere Berufe. Sie beginnt als Putzerin und durchläuft dann die Berufe Ammenbiene, Baubiene, Wächterbiene und Sammelbiene. Die benötigten Organe bilden sich für den entsprechenden Beruf aus, bzw. andere zurück.  So braucht eine Ammenbiene größere Futterdrüsen um das Gelée Royale zu produzieren. Bei den Baubienen laufen die Wachsdrüsen auf Hochtouren. Es gibt auch noch andere Berufe wie Heizerbienen, bzw. Honigtransportbienen, Spurbienen und Räuberbienen . Im Tagesablauf der Arbeitsbienen steht dabei oft weniger Arbeit als man vom Mythos des fleißigen Bienchens  erwarten sollte. Forscher haben festgestellt, dass die Bienen im Tagesablauf oft auch einfach nur herumstehen und Pause machen. Offenbar ist die aber auch wichtig um in Krisensituationen ein Heer an Arbeitern verfügbar zu haben. Im Notfall kann übrigens jede Honigbiene wieder jeden Beruf annehmen. Allerdings benötigt ggf. die Umbildung der jeweiligen Organe etwas Zeit. Alleine ist eine Honigbiene nicht Lebensfähig . Auch die Drohnen sind ohne Bienenvolk nicht lebensfähig und sterben bei der Drohnenschlacht.  Kommunikation der Honigbienen In der Zusammenfassung kann man sagen, dass die Bienen vor allem über Gerüche und Vibrationen kommunizieren. Die stärkste Geruchssteuerung geht von der Bienenkönigin aus. Aber auch sonst geschieht im Bienenvolk das meiste über Geruch. Dabei riecht die Honigbiene mit der Zunge und mit Sinneszellen an den Fühlern. Bei Züchtungen die gegen die Varroa Resistenzen gebildet haben, zeigen sich bestimmte Sinneszellen an den Fühlern. Findet eine Sammelbiene eine ergiebige Tracht, dann teilt sie dies anderen Honigbienen im Bau mit. Dazu nutzt sie die Honigbienen-Tänze  Schwänzeltanz  und  Rundtanz. Beim Honigbienen Tanz  nutzt sie auch die Wabe zur Kommunikation. Sie überträgt eine Vibration auf die Wabe, so dass andere Bienen diese über die Sinneszellen an ihren Beinen wahrnehmen können. Weitere Informationen im Artikel>>>  Kommunikation der Honigbienen .  Die Wichtigkeit der Honigbiene im Ökosystem bzw. in der Ökologie Von Veganern wird die Haltung der Honigbiene ja oft als Tierquälerei bezeichnet. Der Imker empfindet das allerdings nicht als Quälerei.  Er bemüht sich nach Kräften es den Bienen so optimal wie möglich zu gestalten, dabei hat er natürlich die Gewinnung von Bienenprodukten im Blick. Erst durch diese Nebeneinkünfte ist es zudem möglich wieder neue Gelder zu investieren. So kann das Geld aus dem Honigverkauf für neue Bienenweide ausgegeben werden. Auch die Mittel gegen die Varroatose müssen müssen bezahlt werden. Die Varroabekämpfung ist immerhin ein wichtiges Thema in der Imkerei. Sie hat ein sehr einfachen Hobby, etwas komplizierter gemacht. Die Honigbienen dienen in der Ökologie vor allem der Bestäubung . Ihre Effektivität in der Bestäubung kommt dabei vor allem durch die Überwinterung. Erst die Überwinterung der Honigbiene macht es möglich im Frühjahr zur ersten großen Blüte genügend Insekten zur Bestäubung zu haben. Viele andere Bienenarten befinden sich zu diesem Zeitpunkt noch im Aufbau ihrer Population. Je nach Obstsorte sind dabei bis zu 80 Prozent der Früchte auf die Bestäubung der Bienen zurück zu führen. Das hat auch eine gewaltige ökonomische Bedeutung . Von schätzungsweise 100 Pflanzenarten die für  über 90 Prozent der Ernährung der Menschen sorgen, werden 71 von Honigbienen bestäubt. In Europa gehören dazu 84 Prozent der 4.000 bekannten Gemüsearten sowie 264 Getreidearten, deren Ertrag bis zu fünfmal höher ist als bei Arten, welche ohne Insekten auskommen. Die  Honigbienen bestäuben zudem rund 80 Prozent der Nutz- und Wildpflanzen von der Karotte, über den Kürbis bis hin zum Klee. Die Honigbiene ist damit ein sehr  wichtigstes Nutztier. Das Umweltbundesamt bewertet sie als drittwichtigstes Nutztier nach Rind und Schwein . Ganz Allgemein ist das Überleben der Menschen dadurch aber nicht von den Bienen abhängig. Allerdings... eine gewisse Hungersnot könnte es schon auslösen. Der berühmte Satz "Stirbt die Honigbiene stirbt der Mensch" ist somit durchaus überholt . Sie dient aber auch Vögeln, Spinnen, Wespen und Hornissen als Speise. Somit profitiert das gesamte örtliche Ökosystem vom Bienenvolk . Ich kann das durchaus bestätigen. Mit den Honigbienen-Völkern im Garten, haben auch die Vogelarten zugenommen, die sich hier beobachten lassen. Auch die Wespen und Hornissen haben dabei leider zugenommen. Bienensterben der Honigbiene Es gibt verschiedene Ursachen die für Bienensterben verantwortlich gemacht werden. Der wichtigste Faktor ist dabei die Varroamilbe , die zudem Bienenkrankheiten auslöst. Auch die Buckelfliege wurde schon angeführt.  In den USA scheint das Bienensterben allerdings auf die Art der Bienenhaltung zurück zu führen sein. Auch die Regeln zur Schädlingsbekämpfung sind in Amerika nicht so stark reglementiert wie bei uns. Deshalb stehen auch Schädlingsbekämpfungsmittel im Verdacht. Verhalten im Umgang mit der Honigbiene Jedes Kind weiß das die Honigbiene auch stechen kann. So ein Bienenstich ist ziemlich schmerzhaft. Der Stachel sollte möglichst schnell entfernt werden, sonst pumt er weiter Gift in den Körper. Allerdings ist bei richtigem Verhalten ein Stich recht unwahrscheinlich. Honigbienen mögen allerdings keine Alkohol-Fahnen oder starken Düfte. Honigbienen sind besonders friedlich, wenn sie Schwärmen oder wenn sie den Duft von Rosmarin, Lavendel oder anderen intensiven Blütendüften riechen. Der Imker setzt Rauch ein um die Bienen friedlicher zu machen. Durch den Rauch denken die Bienen es brennt und sie saugt sich mit Honig voll. Mit voll gefüllter Honigblase kann die Biene aber besonders stechen. Auch weiße Kleidung wirkt beruhigend auf die Bienen. Unterrichtsmaterial zur Honigbiene (pdf) Hier gibt es Unterrichtsmaterial zur Honigbiene als Pdf vom deutschen Imkerbund . Unterrichtsmaterial von ima-agrar als pdf südamerikanische Honigbiene und asiatische  Honigbiene Beim Thema südamerikanische Honigbiene, kann man entweder auf die Bienen ohne Stachel kommen, oder auf die Killerbienen. Letztlich wurde die Killerbiene nämlich in Südamerika gezüchtet. Entstanden aus einer Kreuzung europäischer und afrikanischer Bienen. Es entstand die sogenannte afrikanisierte Honigbiene. Die asiatische Honigbiene wiederrum war es die uns die Varroamilbe beschert hat. Allerdings kann sie selbst damit gut umgehen. Sie hat noch einen weiteren Feind. Eine Hornissenart, gegen welche die europäische Honigbiene machtlos ist. Es scheint als wäre dieser inzwischen auch im Süden Europas angekommen. Hier mal ein Video wie die asiatische Honigbiene eine Wespe kocht um sie zu töten. Denn tot stechen können die Bienen diese Wespe nicht, da diese ein zu dicke Panzerung hat. Video zu Honigbiene vs Riesenhornisse Viel Freude mit Honigbienen wünscht Imkerpate Quellen: Umwelt im Unterricht: Ökologische Bedeutung der Honigbienen  --> Abgerufen 25.07.2016

  • Honig Haltbarkeit. Wie lange ist Honig eigentlich Haltbar? Ab wann zählt das Haltbarkeitsdatum?

    Die Honig-Haltbarkeit ist sowohl für den Honigkunden als auch für uns Imker wichtig. In der Ayurveda soll Honig sogar erst ein Jahr gelagert werden um sein volle Wirkung zu entfalten. Erhitzt werden darf er aber auch hier nicht. Kann Honig schlecht werden? Eigentlich kann Honig  nicht schlecht werden. Zumindest wenn der Wassergehalt von unter 18 Prozent aus der Honigverordnung  eingehalten wird. Denn die meisten Bakterien bzw. Organismen können in einem zu trockenen Milieu nicht überleben. Jedem Organismus würde im Honig das Wasser entzogen werden und er würde daran zugrunde gehen. Der einzige Organismus der im Honig gefährlich werden kann ist das  -Bakterium. Allerdings ist es hier nicht das lebende Bakterium sondern die Sporen die Botulismus auslösen können. Das ist aber nur f ür Kleinkinder gefährlich bei Erwachsenen sterben die Sporen durch die Magensäure. Ab einem Wassergehalt von >20 % kommt es zur Gärung von Honig. Die Frage " kann Honig schlecht werden?" , kann also beantwortet werden mit: Richtig gelagerter Honig der den Vorschriften der Honigverordnung entspricht, wird nicht schlecht. Die Umstände der Lagerung sind also entscheidend für die Honig Haltbarkeit . Wie ist Honig ewig haltbar? Zwar kannst du Honig einfrieren , aber das hat weniger einen Vorteil auf die Haltbarkeit, als vielmehr auf die Honigkristallisation . Damit er wirklich ewig Haltbar ist, muss er korrekt gelagert werden. Bei der Honiglagerung kommt es vor allem darauf an, dass der Bienenhonig keine Feuchtigkeit aus seiner Umgebungsluft ziehen darf. Denn der Honig ist  hygroskopisch , das heißt er zieht Wasser an. So würde er mit der Zeit zu viel Wasser aufnehmen und es würde zu Gärhonig kommen. Der kann dann höchstens noch als Backhonig verwendet werden. Die Qualität des Honigs wird über den Enzymgehalt bestimmt. Das wichtigste Enzym dabei ist das HMF ( Hydroxymethylfurfural ). Ist der Wert dieses Enzyms erhöht, dann hat der Honig einen Hitzeschaden bzw. Lagerschaden erlitten. Beim korrekten verflüssigen vom Honig , sollte die Temperatur nicht über 40 °C steigen. In frisch geschleudertem Honig ist der HMF-Gehalt sehr gering, steigt jedoch auch bei korrekter Lagerung, je nach pH-Wert und Lagertemperatur um ca. 2–3 mg/kg pro Jahr an.  Die Lagerung bei Zimmertemperatur (21 °C) kann den HMF-Gehalt innerhalb eines Jahres bereits auf 20 mg/kg erhöhen. In der EU gibt es einen HMF-Grenzwert von maximal 40 mg/kg für Honig.  Der Deutsche Imkerbund ( DIB ) verlangt einen Maximalwert von 15 mg/kg . Seit 2009 gibt es übrigens einen Schnelltest für den HMF-Gehalt von Merck KGaA. Im Rahmen einer Untersuchung wurde festgestellt, dass bei einer Lagerung von 4°C der Honig seine Eigenschaften nicht mehr verändert. Die Honig Haltbarkeit ist hier also optimal. Das wäre dann bei trockener bzw. luftdichter Lagerung, die Möglichkeit ihn ewig Haltbar zu halten. Honig Haltbarkeit und Lagertemperatur Bei 15°C Lagertemperatur liegt Haltbarkeit noch deutlich über 3,5 Jahre bis eine deutliche Honigveränderung auftritt. Aber ab 18 °C Lagertemperatur treten bereits nach kurzer Zeit Veränderungen im Honig auf . Bei diesen Temperaturen kann es zu einer Entmischung vom Honig kommen. Das kann dazu führen, dass zumindest eine Teilmasse im Lagergefäß eine Feuchtigkeit über 20% hat und somit zu gären beginnt. Honig Haltbarkeit und Licht Honig verfärbt sich bei Lichteinfall. Deshalb sollte er unbedingt dunkel gelagert werden. Zudem sollte die Umgebung geruchsneutral sein. Denn der Honig zieht die Geruchsstoffe an und lagert sie mitunter in den Honiggeschmack ein. Die Verfärbung muss jedoch nicht unbedingt bedeuten das er ungenießbar wird. Honig noch Besser haltbar als Honigpulver Der Wassergehalt kann durch Gefriertrocknung noch weiter gesenkt werden. Damit wird dann ein Wassergehalt von 5% erreicht. Damit können wir dann Instant-Honig herstellen und anbieten. ;-) Haltbarkeitsdatum von Honig Es gibt aber laut dem deutschen Lebensmittelrecht der Honigverordnung und den Vorschriften zum Etikettieren von Honiggläsern  eine Vorgabe für ein Haltbarkeitsdatum.  Das Haltbarkeitsdatum auf dem Honigglas beträgt 2 Jahre nach Abfülldatum . Das heißt nicht das der Honig danach ungenießbar ist, sondern nur dass das vorgeschriebene Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist. Denn wie oben bereits erörtert ist Honig eigentlich ewig Haltbar. Bei meiner DIB-Honig Schulung wurde ich explizit darauf Hingewiesen, dass das Abfülldatum entscheidend ist. Der Imkermeister verwies dabei auf Tests für Honigprämierungen, bei denen er länger gelagerten Honig neu gemischt abgefüllt hat und in der Analyse keine Qualitätseinbußen beim Honig festgestellt wurden. Das ist wichtig für alle Anbieter von Sortenhonigen . Diese können nicht in jeder Saison gleich stark geerntet werden. Oft kommt nur alle 4-8 Jahre ein besonders gutes Jahr für eine spezielle Tracht . Hat man eine bessere Lagerstrategie, dann kann man so auch in mageren Jahren seine Sortenhonige zu guten Preisen anbieten und muss am Markt weniger Konkurrenz. Das führt zu einem besseren Preis für den Imker. Viel Erfolg bei dem Honig Haltbar halten wünscht Imkerpate Quellen: * Ayurveda-Journal über Honig als Heilmittel -->abgerufen am 17.07.2016 * Wikipedia Honig.-->abgerufen 17.07.2016

  • Wie entsteht Honig? Der Weg von der Blüte bis ins Glas. Oder doch alles nur Blattlauskacke?

    Eigentlich eine banale Frage für den Imker . Aber eine die durchaus mal von Honig -Käufern gestellt werden kann. Dabei unterscheiden wir zwei grundsätzliche Arten von Honig. Die eine Art ist Blütenhonig. Die andere ist der Honigtau , bzw. der Honig der Blattlaus . Wie entsteht Honig bzw. Blütenhonig? Die Blumen locken die Bienen mit Nektar an. Der sitzt meist am untersten Ende der Blüte. Davor sitzt der Pollen an dem die Sammelbiene vorbei muss. Die Bienen spezialisieren sich dabei auf eine Blütenart. Da der Nektar immer wieder anders gelagert ist. Durch die Blütenstetigkeit und das weiter transportieren der Pollen befruchten sie die Pflanzen. Der Nektar selbst ist noch kein Honig. Nektar enthält weit mehr Wasser ( bis zu 75 Prozent ), als das Endprodukt Blütenhonig ( 17-18 Prozent Wassergehalt laut Honigverordnung (bzw. DIB) ). Die Sammlerin die den Nektar zuerst entdeckt hat, kommuniziert dies ihren Kolleginnen z.b. durch den Schwänzeltanz . Dann sammeln alle zusammen vor allem Honig einer Blüten-Sorte. Man spricht hier auch vom Sortenhonig . Der Nektar wird in den Waben eingelagert. Jetzt müssen die Bienen dem Nektar das Wasser entziehen. Dazu fächeln sie die Verdunstungsfeuchte ab und verdeckeln die Waben am Ende. Wie entsteht Honigtau-Honig? Honigtauhonig kommt nicht von Bienenweide  sondern von Blattläusen die Honigtau produzieren. Dabei spielen vor allem Nadelbäume und ihre Blattläuse eine Rolle. Der Honigtau ist dabei ein Verdauungsprodukt der Blattläuse und wird auch Meltau genannt. Diese stechen die Pflanzen an. Die Pflanzen stehen unter Druck und so bekommen die Blattläuse eine Druckbetankung. So schnell können sie gar nicht verdauen und scheiden überschüssige Zuckerstoffe und Flüssigkeit aus. Die Bienen melken die Blattläuse dabei nicht wie die Ameisen , sondern sammeln vor allem den herunter-tropfenden Meltau auf. Übrigens entsteht dieser Meltau auch durch Läuse auf Orchideen und Orleander. Der Siebröhrensaft enthält dabei etwa 10-20% Zucker . Davon werden vom Blattsauger nur 5-10 % verbraucht. Allerdings enthält dieser Honig neben Einfachzuckern auch viele Mehrfachzucker, also Melezitose . Scherzhaft wird deshalb oft behauptet Honig sei Blattlauskacke und Bienenkotze . Denn die Bienen müssen den Honig wieder in die Waben hervorwürgen. Beim Aufbereitungs-und Trocknungsprozess nehmen sie den Honig auch immer wieder auf und geben ihn wieder zurück. Dabei reichern sie ihn mit Enzymen an. Der Arbeitsschritt vom Imker bei der Honigentstehung Der Imker entnimmt dann die verdeckelten Waben mit dem Honig, sobald dieser reif ist. Dann werden die Bienenwachs -Deckel entfernt. Die Waben kommen dann meist in eine Honigschleuder und der Honig wird ausgeschleudert. Der Honig wird dann noch gesiebt damit keine Fremdstoffe, bzw. Wachsreste im Honig zurück bleiben. Ansonsten darf dem Honig entsprechend der Honigverordnung nichts zugesetzt oder entnommen werden. Der Honig wird dann meist gerührt um während der Kristallisation dafür zu sorgen, dass der Honig eine gewisse Cremigkeit erhält. Erhitzt wird der Honig übrigens nicht. Er wird immer bei Zimmertemperatur verarbeitet und später auch in die Gläser abgefüllt. Ob ein Honig flüssig oder fest ist hängt dabei von enthaltenen Zuckerarten ab. Durch die Arbeit der enthaltenen Enzyme kann sich die Konsistenz über die Zeit jedoch auch noch ändern. Löwenzahnhonig (ein Nachahmversuch vom Menschen) Übrigens gibt es auch eine Variante wie der Mensch versucht Honig ohne Bienen herzustellen. Dabei werden Löwenzahnblüten gesammelt und mit Zucker aufgekocht. Das ganze ist natürlich kein echter Honig. Aber es gibt dennoch einen Honigähnlichen Brotaufstrich. -->Zum Artikel zu Löwenzahnhonig .   Ich hoffe die Frage Wie entsteht Honig kann damit gewissenhaft beantwortet werden. ;-) Beste Grüße von Imkerpate

  • Rähmchen. Zeit sparen durch die richtige Wahl und Säuberung.

    Die Rähmchen haben die Imkerei revolutioniert. Dank ihnen können wir heute in die Bienenbeute schauen und unseren Bienen bei der der Arbeit zusehen. Aber Rähmchen ist nicht gleich Rähmchen, hier folgt was es zum Bienenrähmchen zu wissen gibt. Woraus besteht ein Rähmchen? Die ersten Rähmchen wurden aus Holz hergestellt, schon allein deshalb, weil sich der Werkstoff gut bearbeiten lässt. Heutzutage gibt es zwar vereinzelt Kunststoffrähmchen, aber sie sind vergleichsweise selten. Als Imker muss man hier immer den Spagat finden zwischen der Naturbelassenheit der Bienenprodukte und modernen Materialien. Inzwischen finden sich um Rähmchen auch einige Metalle. Zum Beispiel Nägel und Schrauben, sowie Edelstahldraht. Der Edelstahldraht wird gespannt um die Mittelwand einzulöten. Damit die Bienen daraus später ihre Wabe bauen. Auch Ösen aus Metal finden sich im Rähmchen, denn sie vereinfachen es uns, wenn wir die Rähmchen drahten. Moderne Rähmchen besitzen eine Nut zur Führung des Drahtes auf der Oberleiste und der Unterleiste. Das hilft dir beim Rähmchen reinigen. Wenn der Draht versenkt ist, kann es nicht passieren, dass er beim abkratzen von Wachs - und Propolisresten versehentlich zerstört wird. Damit zwischen den Waben später der richtige Abstand herrscht, gibt es noch zu den Rähmchen oft auch noch Klammern. Die können aus Kunststoff oder Metall sein. Diese Abstandshalter können angesteckt werden oder werden direkt an die Leisten genagelt. Ich persönlich bevorzuge Metallabstandshalter, statt der Klammer. die Geschichte des Rähmchens Früher imkerte man vorrangig in Korbbeuten.  Der Imker konnte also nicht nachsehen, was im Bienenvolk passierte. Im Buch das Leben der Bienen werden zum Beispiel viele Experimente beschrieben, die man durchführte um mehr über die Immen herauszufinden. Viele Fragen blieben so ungeklärt bis die mobile Wabe erfunden wurde. Als Erfinder des mobilen Waben-rähmchens gilt August von Berlepsch . Dieser deutsche Bienenforscher erfand das Rähmchen 1853. Wirklich gut Nutzbar wurde es jedoch erst mit der Erfindung der Mittelwand durch Johannes Mehring . Zu Beginn wurde die Erfindung vor allem in den damals üblichen Hinterbehandlungsbeuten eingesetzt. In der Magazinimkerei ist es heute üblich ganze Zargen mit Mittelwand-bestückten Rähmchen aufzusetzen. Dadurch kann der Platz im Bienenvolk wesentlich besser gesteuert werden und man erhält Honig aus   hellen Waben . Die Vielfalt der Rähmchengrößen In so manchem Forum habe ich Beschwerden gefunden über die Vielfalt der Rähmchenmaße und warum es noch nicht gelungen ist diese zu einem Einheitsmaß zu standardisieren. Einige Anläufe dafür hat es gegeben, aber es sind von über 70 offiziellen Wabenmaßen immer noch vier bis fünf wesentliche Maße übrig geblieben. Aus meiner Sicht sind die wichtigsten Rähmchenmaße Zandermaß, Dadant, Deutsch Normal Maß (DNM), Kuntzsch und Variationen davon. Anbei eine Übersicht über die wichtigsten Rähmchengrößen und ihre Abmessungen. Das es immer noch so viele verschiedene Größen gibt, hat auch viel mit den verschiedenen Betriebsweisen zu tun und auch mit den verschiedenen verwendeten Bienenrassen .  So bevorzugen  Carnica , dunkle Biene und Buckfast andere Wabengrößen. So zumindest die Meinung verschiedener Imker. Bei den Betriebsweisen kann es zum Beispiel Unterschiede dabei geben, ob im Honigraum die gleichen Rähmchengrößen verwendet werden, wie im Brutraum. Der Wechsel zwischen den verschiedenen Größen ist nicht immer ganz einfach. Was damit zu tun hat, dass die Beutensysteme die Waben überhaupt aufnehmen kann und auch die Honigschleuder, als eine der teuersten Investitionen kommt meist nur mit einem oder wenigen Maßen zurecht. Interessant finde ich, dass es auch Trapez Rähmchen gibt. Die gibt es für Top Bar Hive Beuten. Diese Beuten wurden vor allem als Entwicklungshilfe für Afrika entwickelt. Sie werden mit Trapez Rähmchen befüllt. ggf. gibt es jedoch auch noch andere Beutentypen welche Trapez Rähmchen nutzen. Das ist insbesondere für Imker interessant, die eine möglichst naturnahe Bienenhaltung anstreben. Denn die Waben in der Natur sind ja am Ende auch nicht eckig. Auch witzig ist das Jumbo Rähmchen im Maß  457 mm breit x 338 mm hoch.  Preis pro Stück etwa 1,60 Euro. Was ich hier auch nicht aufgeführt habe, ist das Maß für Mini-Plus Beuten. Es gibt noch ein spannendes Rähmchenmaß. Das Rovergarden-Rähmchen  wird eingesetzt zur Züchtung von Varroaressitenten Bienen. Dabei geht es um den Bau von möglichst kleinen Wabenzellen. Diese verkürzen die Entwicklungszeit der Bienen, was der Varroa die Zeit zum Vermehren raubt. Noch erwähnen möchte ich die Rähmchen für die Einraumbeute . Mit folgenden Maßen. Oberträger 327, Unterträger 285, Höhe 458 - Ohrenstärke 10Mittelwand: 258 x 422 Die Rähmchen-größen im Vergleich aus Bienensicht Grundsätzlich bauen die Bienen alle Waben aus. Aber je nach Bienenrasse und Betriebsweise kann sich das Rähmchen auf die Gesundheit der Bienen und auf den Ertrag auswirken. Dabei kommt es vor allem darauf an, wie groß das Brutnest von der Bienenkönigin angelegt wird. Fehlt ihr ständig der Platz zum Eier legen, kommt schneller Schwarmstimmung auf. Die Buckfast-Biene gilt hier als eine Rasse, die eher einen Bedarf an größeren Waben hat. Wobei ich denke, dass auch andere Rassen am Ende ein großes Brutnest bilden. Es kommt immer auf die Zuchtlinie an. Ein anderer Grund liegt in der Einwinterung  der Auswinterung   oder schlicht der Überwinterung der Bienen. Die Bienen müssen genügend Winterfutter einlagern können, um den Winter zu überstehen. Wenn es kalt ist, sollten sie die Beute gut warm halten können. Zudem muss die Wintertraube gut von Wabe zu Wabe wechseln können. aus Imkersicht Für den Imker ist es wichtig die Waben gut halten zu können. Es macht einen Unterschied eine volle Honigwabe im Gerstung-maß oder im Kuntzsch-Maß zu halten. Die Kuntzsch-Rähmchen eignen sich wie ihr wichtigster Beutentyp die Golzbeute  für Leute die nicht schwer heben können oder wollen.  Hier gibt es Kuntzsch Hoch und Kuntzsch Breit. Hier musst Du dich für Senkrecht oder Waagerecht entscheiden. Zur Orientierung schaue Dir die Fläche der Rähmchenmaße in der Tabelle an. Das aller wichtigste aber ist der mögliche Austausch von Waben und Völkern mit Imkerkollegen vor Ort. Der Norden Deutschlands ist hier eher mit Rähmchen DNM ausgestattet, der Süden eher mit Rähmchen Dadant und Rähmchen Zander. Letztlich kann das aber Regional unterschiedlich sein. Wenn Du mit dem Imkern anfangen möchtest, dann solltest Du bei einem örtlichen Verein oder Imker vorbei schauen um zu sehen was benutzt wird. Wichtig ist auch welche Geräte man hat. Die meisten Geräte kommen nicht mit jedem Wabenmaß zurecht. Insbesondere wenn Du groß Einsteigen möchtest und viele Waben zu schleudern hast, dann lohnt sich eine Radial-Schleuder. Diese werden aber in den günstigen Varianten meist nur für Halbwaben oder kleinere Honigwaben angeboten. Da würde sich dann eine Betriebsweise lohnen, die mit unterschiedlichen Rähmchenmaßen für Brutraum und Honigraum arbeitet. Wenn Du viele Sortenhonige ernten möchtest, ist es wichtig den Honigraum möglichst variabel einstellen zu können. Sonst vermischen sich verschiedene Trachten .  Hier kann ein Langstroth-Rähmchen optimal sein, was es in vier unterschiedlichen Höhen gibt. Rähmchen Langstroth 1/4,  Langstroth 2/3, Langstroth 3/4. Wichtig ist auch der Beutentyp und die Betriebsweise die damit zusammenhängt. Die meisten älteren Beuten sind auf ein Wabenmaß eingestellt. Moderne Beuten können auch verschiedene Wabenmaße bedienen. Wobei die Waben dann im Kaltbau oder Warmbau eingegangen werden. Wer nicht schwer heben möchte, kann sich eine Lagerbeute zulegen. Hier sind alle Waben auf einer Ebene und Du kannst alle von oben bearbeiten. Hier ist das Kuntzsch-maß oft vertreten. Es gibt aber auch hier sicher Varianten mit Zander, Dadant, Zadant oder Langstroth-Rähmchen. Rähmchen kaufen oder selbst gemacht? Einzelteile, Fertigrahmen oder Selbstbau Du kannst die Rähmchen in allen möglichen Varianten kaufen. Damit ist nicht nur gemeint, dass Du sie im Zandermaß 400 x 191 etc. bekommst, sondern dass du sie auch in Einzelteilen kaufen kannst ( Bausatz ). Wenn du im Imkereibedarf Rähmchen dnm bestellst, dann bekommst Du die Rähmchen entweder in Einzelteilen oder bereits zusammengebaut und mit Edelstahldraht gedrahtet. In seltenen Fällen kannst Du Rähmchen vorgefertigt aber ungedrahtet bekommen. Dann müsstest du sie selbst richtig drahten. Dann solltest du Edelstahldraht dazu kaufen. Nimm die dicke Drahtvariante, die hält länger und geht später beim Ausschmelzen vom Wachs nicht gleich kaputt. Vielleicht möchtest Du aber auch Rähmchen ganz im Selbstbau herstellen. Dann solltest Du für die Seitenteile eine Schablone anlegen. Insbesondere wenn Du sie im Hoffmann-Stil haben möchtest. Vorteile und Nachteile Selbstbau bzw. Zusammenbauen nach Kauf in Teilen / Bausatz + kostet etwa die Hälfte bis zu einem zehntel bei absolutem Selbstbau ( günstig ) + Du kannst den Nassenheider Verdunster einbauen, den Du für die Varroabehandlung benötigst + Du kannst die Bienen Naturbau errichten lassen und die Rähmchen mit Anfangsstreifen einsetzen + Du kannst auch andere Drähte verwenden + Du kannst die Rähmchen auch als Baurahmen aufbauen + Es ist möglich die Rähmchen im Ramanov-stil zu Bauen um Wabenhonig zu ernten + Du kannst sie Leimen statt Nägel oder Schrauben zu benutzen + Du kannst Kaputte Teile an Waben austauschen + Das Lieferpacket ist kleiner + Du kannst Rähmchen ohne Draht bauen + Du kannst den Oberträger besonders gut befestigen, da er die größten Kräfte aushalten muss + wird gleich richtig gespannt + beim verwenden von Anfangsstreifen kannst du die Nut nach innen nehmen um darin den Anfangstreifen befestigen - kostet viel Zeit zum zusammenbauen - es müssen auch Schrauben, Abstandshalter und Draht besorgt werden. - Zusatzteile sind im Preis nicht enthalten. - Nägel, Schrauben oder Tackerklammern können beim Selbstbau am Rand austreten, wodurch das Rähmchen ggf. unbrauchbar wird, oder leicht kaputt ist Vorteile und Nachteile gedrahtete Rähmchen kaufen + spart viel Zeit. Da nicht zusammengebaut und gedrahtet werden muss + bringt den Behindertenwerkstätten Arbeit. Sozialer Aspekt + es wird keine Vorrichtung zum Drahten benötigt + alle Materialien sind im Preis inklusive (Pilzköpfe, Edelstahldraht, Nägel, Schrauben, Polsternägel, - müssen meist nachgespannt werden - benötigen große Lieferverpackung und großen Lagerplatz - können nicht ohne Schäden modifiziert werden - müssen ggf. auch noch mit Abstandshaltern ausgestattet werden Rähmchen Preis je nachdem was du benötigst Wenn du Glück hast, kannst Du Rähmchen 2. Wahl kaufen. Das günstigste ist die Rähmchen in Einzelteilen als Bausatz zu kaufen . Dann kannst Du die Rähmchen selber machen. Der Preis für Rähmchen in Teilen ist um die 50 Cent. Gedrahtet kosten sie etwa 1 Euro. Dieser Preis ist günstig . Bedenkst Du die Arbeitszeit die im Drahten steckt, ist das sehr günstig. Ich spare mir die Zeit zum drahten gerne und kaufe einen Großteil meiner Rähmchen gedrahtet. Man kauft die Rähmchen ohne Mittelwand, die musst Du danach einlöten. Die Rähmchen werden oft in Behindertenwerkstätten zusammengebaut. Wenn Du eine in der nähe hast, machen sie dir vielleicht auch einen besseren Preis als der Handel im Imkereibedarf. Du musst immer darauf achten welche Teile wirklich dabei sind. Fehlen die Abstandshalter, der Draht oder sind keine Ösen in der Leiste oder ist das Rähmchen geöst .. Rähmchen fix und fertig bedeutet trotzdem immer noch ohne Mittelwand. Die Mittelwände würden den Transport meist nicht unbeschadet überstehen. Ich würde dir dennoch raten Rähmchen fix und fertig zu kaufen. Die Zeitersparnis ist es meines Erachtens nach wert. Für den Spaß am basteln reichen auch kleine Mengen für den Selbstbau. Günstig kann man die Rähmchen natürlich auch in Polen kaufen. Wobei ich das für den Preisvorteil im Verhältnis zum Risiko nicht machen würde. Eine andere günstige Variante ist es Rähmchen gebraucht von anderen Imkern abzunehmen. Da das Aufbereiten oft mehr Zeit kostet, als sich neue zu kaufen, würden manche Imker die Rähmchen eh nur verbrennen. Wenn du sie mit Ätznatron reinigst und/oder abflammst ist das eigentlich kein Problem. Da die Bienen die Rähmchen eh mit antibiotischem Propolis überziehen, sind sie nicht unbedingt Krankheitsschleudern für Bienenkrankheiten . Du solltest lediglich sicher gehen, dass der Imker nicht doch irgendwelche seuchenhafte Krankheiten am Bienenstand hatte. Mit etwas Glück erwischt du eine Aktion bei einem Online-Imkereibedarf-Händler wie Holtermann. Rähmchen im Selbstbau herstellen (Marke Eigenbau Bauanleitung) Es stellt sich die Frage welches Holz verwendet werden sollte. Günstig ist Fichte oder Kiefer . Gerne genommen wird auch Lindenholz. Das ist teuerer aber nicht unbedingt notwendig. Wobei Lindenholz weniger Splittert als Fichte oder Kiefer. Die Bienen mögen es übrigens lieber Rau als glatt gehobelt. Deshalb kannst Du das Holz im Sägewerk holen. Es sollte eine Stärke von 22 mm haben. Von diesem Holz schneidest Du 10 mm starke leisten ab. Um beim Eigenbau Verschnitt zu sparen solltest Du erst die längsten Teile zuschneiden. Das sind die Oberträger. Vergiss nicht dass die Oberträger leicht überstehen müssen, um kleine Ohren zum aufhängen zu haben. Dazu werden die Bretter auf eine Länge von A + 3cm  (Siehe Rähmchenmaßtabelle oben ) zugeschnitten. Das selbe machst Du jetzt für die Unterleisten, die auf A  zugeschnitten werden. Dann kommen noch die Seitenteile von denen du natürlich doppelt so viele brauchst. Die werden auf D (siehe die Rähmchenmaßtabelle) zugeschnitten. Jetzt werden die Bretter der Länge nach in 1 cm Breite Streifen geschnitten. Minimal auf 8 mm Breite. Wenn du jetzt beim Nageln besonders schnell sein möchtest, kannst Du Dir eine Montagevorrichtung bauen. Ein Rähmchennagelbrett  ( Rähmchen Lehre ). Hier legst Du dann einfach die einzelnen Teile ein, verspannst die Leisten und kannst mit dem Nageln oder Tackern loslegen. In den Oberträger mache ich meist zwei Nägel, weil die Waben hier viel tragen müssen. Es ist unangenehm wenn eine Wabe auseinanderfällt, wenn du sie aus der Beute nimmst. Persönlich verwende ich zum zusammenbauen inzwischen einen Elektrotacker. Das geht dann doch viel schneller als Nageln. Schrauben würden noch besser halten. Mit einem modernen Akkuschrauber oder Bohrmaschine geht das natürlich recht schnell. Alternativ kannst Du die Rähmchen auch noch leimen, wobei ich nageln und Gackern sicherer finde. Jetzt werden in die Ober und die Unterleiste 2,5 mm starke Löcher gebohrt. Nach dem Lochen kannst du die Löcher mit Ösen versehen. Die Löcher sollten leicht schräg sein und nicht genau senkrecht. Dadurch wird später die volle Honigwabe nicht abrutschen. Jetzt kommen noch zwei Nägelchen für den Draht. Der nun noch gespannt werden muss. Jetzt müssen noch die 13mm Abstandshalter angebracht werden und fertig ist das Rähmchen. Der Zeitaufwand ist bei einigem Training und guten Werkzeugen überschaubar. Das schneiden der Leisten kann an einem Tag bewerkstelligt werden. Das Zusammenbauen auch. Persönlich verbrauche ich meist noch mal einige Zeit um die Rähmchen zu spannen. Wenn Du im Sägewerk einkaufst und einen guten Preis bekommst kann das Material für 500 Rähmchen reichen. Obwohl...Bei den gestiegenen Holzpreisen die letzten Jahre. Holz hat sich in seinem Preis zum Teil verdreifacht. Begriffe rund um Rähmchen Rähmchen modifiziert. Was ist damit gemeint? Es gibt Zander modifiziert, Deutsch Normalmaß modifiziert oder Dadant modifiziert.  Nur was ist der unterschied zwischen Zander modifiziert und Zander "normal". Die Modifizierung geht auf einen Amerikanischen Imker namens Lorenzo L. Langstroth zurück. Ach ja ich vergaß daher gibt es auch Langstroth modifiziert. Er entdeckte 1851 den Bienenenabstand (Bee space). In Deutschland hat es eine Weile gedauert bis sich seine Erkenntnisse durchgesetzt haben. Die modifizierten Rähmchen haben einen 19 mm dicken und 27 mm bis 28,5 mm breiten Oberträger. Der Oberträger ist ungefähr so breit wie der Futterkranz über dem Brutnest der Waben . Der Vorteil davon ist, dass die Bienen diese Rähmchen von den Bienen selten überbaut werden. Stimmt der Abstand zwischen den Zargen, ist es also der richtige Bienenabstand, dann gibt es kaum Zwischenbau zwischen den einzelnen Zargen. Dadurch wird die Arbeit an den Bienenvölkern deutlich erleichtert. Auch hilft es Bienenstress durch herumstochern und Wachsabkratzen zu vermeiden. Das beschleunigt das arbeiten mit den Bienen deutlich . Der optimale Bienenabstand beträgt 8 (+/- 2) Millimeter und zwar zwischen Rähmchen und Beutenwand als auch zwischen übereinander hängenden Rähmchen in den verschiedenen Zargen. Also ist der Abstand zwischen Rähmchen und Beute am besten 8 Millimeter. Die Erforschung ist noch nicht abgeschlossen, daher können hier immer noch einige Veränderungen auftreten. Hoffmann-Rähmchen bzw. Hoffmann-Seitenteile was ist das? Es gibt auch alle möglichen Wabenmaße mit Hoffmann Seitenteilen. Zum Beispiel findest du im Imkerhandel Zander Hoffmann, oder Dadant Hoffmann, bzw. DNM-Hoffmann. Was hat es nun auf sich mit dem Zusatz "Hoffmann". Damit ist gemeint, dass die Seitenteile den Abstandshalter im Seitenteil integriert haben. Hoffmann-Seitenteile sind oben breiter als unten. Dadurch müssen keine zusätzlichen Abstandshalter angebracht werden. Es kann Dir einiges an Zeit ersparen die Hoffmann-Variante der Rähmchen zu nehmen , dann sparst Du die Abstandshalter und die Zeit zum anbringen der selbigen. Halte also Ausschau nach hoffmann Rähmchen gedrahtet, oder hoffmann Rähmchen dnm, oder Hoffmann Rähmchen Zander, oder welches Rähmchemaß du auch immer hast. Du kannst es auch mit modifiziert  erweitern. Dann musst Du zum Beispiel Zander Hoffmann modifiziert kaufen. Die Frage Hoffmann oder Gerade würde ich eindeutig mit Hoffmann beantworten. Lange Ohren und kurze Ohren Hin und wieder gibt es Diskussionen zu langen und kurzen Ohren bei den Rähmchen. Die Ohren sind die Überstände der Oberleiste um die Wabe aufzuhängen. Dazu solltest Du wissen, das lange Ohren nicht reinpassen wo mit kurzen Ohren gearbeitet wird. Die Kurzen können meist auch verwendet werden, wo lange Ohren eingesetzt werden. Die kurzen Ohren kannst du leicht durch Schrauben oder Nägel verlängern. Die Langen muss man notfalls halt kürzen. Rähmchen mit Sondermaßen 1 1/2 oder 3/4 Es gibt auch Sondermaße wie dnm 1 1/2 oder Zander 1,5. Manchmal geht es auch nach unten in der Größe wie bei Langstroth 2/3. Dabei gilt, dass das kleine Rähmchen tendenziell für die Honigräume verwendet wird. Die Großen werden verwendet um den Bienen möglichst große Brutflächen anbieten zu können. Ach und dann gibt es da noch die Breitwabe (455x255) die vor allem in Österreich Verwendung findet. Nicht zu verwechseln mit der Dickwabe, was eine Wabe beschriebt, die zu lange Wabenzellen hat, weil der Abstand der Rähmchen zu groß war und die Bienen die Zellen einfach in die Länge gebaut haben. Rähmchen richtig drahten und spannen Zum Drahten der Rähmchen benötigst du einen leitenden Draht. Im besten Fall einen Edelstahldraht. Der Draht sollte sauber sein, da er ja letztlich mit einem Nahrungsmittel in Berührung kommt. Es ist von Vorteil, wenn der Draht etwas dicker ist, da er dann nicht beim Spannen nicht reißt. Insbesondere wenn die Waben-spann-Zange verwendet wird. Die Wabe hat Zacken, wodurch der Draht etwas gewellt wird. Dabei wird er straff. kleine Nägelchen bei der ersten und letzten Öse einschlagen. Ich mache den Nagel immer lieber in die Seitenleiste. Wenn er im Oberträger oder Unterträger ist, kann er andere Waben beim Herausziehen aufreißen. Dann läuft der ganze Honig in die Beute. Den Draht durch die Ösen ziehen und auf den Nagel bei der letzten Öse wickeln. Es sollten schon min 7-8 Wicklungen sein, damit der Draht nicht wieder aufgeht oder Locker wird. jetzt wird der Draht von diesem Nagel aus zur ersten Öse hin gespannt. Dabei kannst Du den Draht mit der ganzen Hand umgreifen und vorsichtig ziehen um den Draht zu spannen . Immer von Öse zu Öse. Es reicht nicht am Ende der letzten Öse zu ziehen. Wenn der Draht gespannt ist, wickelst du ihn um den nebenstehenden Nagel. Prüfe ob die Spannung ausreicht. Es darf ein leichtes Bing machen, wenn du an dem Draht zupfst. Biegen sollte sich das Holz aber nicht. Wenn die Spannung nicht ausreicht, dann kannst du mit der Wabenspannzange nachhelfen. Manchmal reißt der Draht, insbesondere wenn Du dünnen Draht genommen hast. Dann musst du zum reparieren die Reste entfernen und den Draht neu ziehen. Mittelwand einlöten mit dem Trafo Um die Mittelwand einzulöten musst du dir Mittelwände in deinem Rähmchenmaß besorgen. Es würde jedoch auch genügen nur einen Anfangsstreifen anzubringen . Den Anfangsstreifen kannst du mit dem Lötkolben am Oberträger fest schmelzen oder wenn eine Nut im Oberträger ist, dann kannst du diese nutzen um es darin einfach festzuklemmen. Um Anfangsstreifen zu bekommen, schneidest Du die Mittelwände in 1 cm breite streifen. Drahten Anleitung Prüfen ob er Draht gespannt ist, ggf. nachspannen Mittelwand auf den Draht legen Beim Rähmchen löten kannst Du die Strompole einfach an die Nägel halten an denen die Enden des Drahtes befestigt sind. Ich finde es jedoch das es schneller geht, wenn ich die Kontakte jeweils rechts und links an eine Stecke halte. So komme ich beim Löten schneller voran und muss nicht so lange warten, bis sich etwas tut. Je nach Pol geht es auf einer Seite manchmal schneller als auf der anderen, dann wechsle ich die Seiten bei den Kontakten. Im Idealfall verschwindet der Draht ganz in der Mittelwand. Tipp, damit der Draht nicht durch die Wabe durchschmilzt, solltest du ein Brett unterlegen, so dass die Mittelwand beim durchschmelzen aufliegt. Das Brett muss natürlich zwischen das Rähmchen passen. alte Rähmchen ausschmelzen und reinigen Es gibt verschiedene Varianten die Waben auszuschmelzen. Ich benutze entweder einen Dampfwachsschmelzer oder einen Sonnenwachsschmelzer . Beim Sonnenwachsschmelzer schneide ich die Wabe vorher aus dem Rähmchen heraus. Mit diesen beiden Methoden habe ich die beste Erfahrung gemacht. Beim Dampfwachsschmelzer packe ich soviele Waben wie möglich hinein und lasse ihn laufen. Dabei achte ich darauf, dass die hellsten Waben am Auslass liegen und die Dunkelsten am weitesten davon weg. Das mache ich, weil die dunklen Waben schnell den Auslass verstopfen können. Wenn der Dampfwachsschmelzer fertig ist, nehme ich die noch heißen Waben heraus und klopfe die Reste in einen Pappkarton. Ich nehme dann ein altes stumpfes Messer zu Hilfe um die Reste abzukratzen. Wenn man zu lange wartet, wird die Masse ziemlich fest und das Reinigen der Rähmchen dauert viel länger. Im Dampfwachschmelzer werden die Waben gleich desinfiziert und sind nach einigem Klopfen und kratzen eigentlich schon fertig. Bin ich schnell genug muss ich später nichts mehr an den Rähmchen säubern .  Zusätzlich kann man die Rähmchen abflammen,  sobald diese trocken sind. Das sollte auch die letzten Keime abtöten. Beim Abflammen sollte das Wachs im Holz zu brodeln anfangen, das Holz kann durchaus etwas Farbe bekommen, sollte aber nicht schwarz werden. Diese Maßnahme ist wichtig um gegen die Wachsmotte vorzubeugen . Alternativ kannst Du die Waben mit Ätznatron reinigen  oder sie kochen ( auskochen ). Es gibt auch Varianten die Wabenrähmchen mit Soda zu reinigen. Beim Ätznatron reinigst du die Rähmchen mit Natronlauge. Die wirkt auch desinfizierend und tötet Nosemasporen ab. Die Dosierung findest du im Artikel Rähmchen mit Ätznatron säubern  (was auch mit Natronlauge säubern heißen könnte).  (hier kannst Du Ätznatron zum Reinigen kaufen) Nach der Behandlung solltest du die Rähmchen waschen um die restliche Lauge abzuspülen. Reinigung  mit der Waschmaschine, bzw. Geschirrspüler Dafür sollte bitte nur eine ausrangierte Spülmaschine (Preis ca. 25 Euro) genommen werden. Der obere Korb wird entnommen. Dann kann man etwa 35 Rähmchen einsortieren. Am besten eignet sich wohl das Topfwaschprogramm. Das Vorspülprogramm sollte man abwarten oder wenn möglich überspringen. Sobald der Hauptwaschgang beginnt, Klappe öffnen Natronlauge zugeben. Diese muss vorher in sicherer Umgebung mit Sicherheitsmaßnahmen angerührt werden. Gut reinigend ist eine etwa 3-5%ige Lösung. Zum Ansetzen der Natronlauge fünf Esslöffel Natriumhydroxid- Pulver in etwa drei Tassen Wasser auflösen. Achtung wird sehr heiß. Die Lösung in den Geschirrspüler geben. Sie kann bei geschlossenen Systemen bis zu drei mal verwendet werden. Die Dosierung kann je nach Spülmaschine jedoch etwas anders sein. Durch die Verseifung vom Wachs entsehen am Boden Reste, die nach 3-4 Waschgängen entfernt werden müssen. Die Maschine in der Küche sollte nicht verwendet werden, da durch die Lauge unangenehme Gerüche entstehen, außerdem greift die Lauge die Schläuche an. Das Abwasser kann normal in die Kanalisation entsorgt werden, da es durch das Wachs zum Teil neutralisiert wurde. Der Rest wird durch andere Abwässer verdünnt. Sonstiges rund ums Rähmchen Rähmchen für Scheibenhonig bzw.Rähmchen für Wabenhonig Im Grunde reicht hier in der einfachsten Variante eine Wabe ohne Draht. Die lässt sich nämlich vorzüglich ausstanzen. Ansonsten musst Du dich, je nach Beutentyp und Kundentyp für eine der Wabenhonigsysteme entscheiden. Hier geht´s zum Artikel über Wabenhonigsysteme...>>> Wabenhonig ernten . Rähmchen lagern Sind noch Wachsreste an den Rähmchen musst du sie so lagern, dass sie vor der Wachsmotte geschützt sind. Inzwischen müssen wir uns sogar sorgen machen, dass der kleine Beutenkäfer sich über diese Wachsreste hermacht. Der gehört zu den anzeigepflichtigen Bienenkrankheiten . Die Rähmchen sollten trocken, luftig und kühl lagern . Das sind alles Bedingungen, welche auch der Wachsmotte nicht gefallen. Unter 10 °C entwickelt sie sich nämlich nicht und luftig mag sie es auch nicht. Sie mag es eher dunkel und stickig. Beim Rähmchen aufbewahren kannst du sie auch gut stapeln. Wie im ersten Bild des Artikels zu sehen. Es sollten dann jedoch keine Mittelwände eingelötet sein. Trocken muss es sein, sonst hast du verschimmelte Rähmchen . Rähmchen eine Quelle für Propolis Bei allen Arbeiten mit dem Rähmchen kannst Du es auf Propolis untersuchen und dieses abkratzen. Propolis gehört zu den wichtigsten Bienenprodukten . Dieses Kittharz auf den Rähmchen hat meist eine bessere Qualität als das in der Bienenbeute, da es meist frischer ist, denn wir werden öfter die Rähmchen reinigen als die Beuten. Rähmchen ohne Draht schleudern Ob das gut geht hängt vom Wabenmaß ab. Bei Halbwaben ist das Risiko deutlich geringer, als z.B.bei Waben mit vollem Deutsch Normal Maß. Je nach Schleuder und Drehgeschwindigkeit wird die Wabe hier jedoch zerstört. Des Weiteren ist entscheidend ob die Wabe bereits bebrütet wurde. Durch das Bebrüten baut die Wabe eine höhere Stabilität auf. Normalerweise werden die dunklen Waben aber nicht verwendet. Was manchmal schon ausreicht ist ein Mittelsteg, wie beim Baurahmen . Bei solchen Waben habe ich selten Wabenbruch. (siehe auch: Wie Du durch optimale Platzierung des Baurahmens mehr Varroamilben tötest und Schwarmstimmung verhinderst ) Es gibt zudem eine Honigerntemaschine die mit Luftströmung arbeitet, statt mit Fliehkraft. Dadurch brechen auch keine Waben bei der Honigernte. Rähmchen entsorgen Zerbrochene Rähmchen kannst Du zwar reparieren, aber sie geben durch das Bienenwachs gutes Brennholz ab. Sie eignen sich zum anmachen von Feuer. Verschimmelte Rähmchen solltest du besser auch verbrennen. Imkern ohne Rähmchen Auch das gibt es. Hierbei werden um die Mobilität zu wahren meist einfach nur Oberträger mit Anfangsstreifen eingesetzt. Dieses Verfahren wird vor allem bei der Bienenkiste angewendet. Zuchträhmchen herstellen Mit dem Nicot zuchtsystem kannst Du dir selbst Zuchtrahmen herstellen. Die künstlichen Weiselnäpfchen werden einfach am Oberträger angebracht. Das Rähmchen wird in ein Brutvolk gehängt (das keine Königin hat) dann ziehen die Arbeitsbienen daraus Weiselzellen . Rähmchenarten und Beuten Da es hier und da Fragen gibt zu Rähmchenmaß und Beute hier eine Auflistung. Die Hohenheimer Einfachbeute hat Zandermaß. Die Warrebeute hat ein eigenes Rähmchenmaß von 320 x  200  mm.   Viel Freude mit den Rahmen wünscht Imkerpate

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